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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Frankfurt am Main hat viel zu bieten - nicht nur die schicke Skyline
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Frankfurt am Main hat viel zu bieten - nicht nur die schicke Skyline
Guten Morgen aus Frankfurt. Das Konzert unter dem Motto #Wirsindmehr hat am Montag rund 65.000 Besucher nach Chemnitz gelockt, die ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenhass setzen wollten. Die AfD kann das natürlich so nicht stehen lassen: Fraktionsvize Beatrix von Storch twitterte nach dem Konzert: "Ihr seid nicht mehr. Ihr seid Merkels Untertanen, ihr seid abscheulich - und ihr tanzt auf Gräbern." So viel zur politischen Kultur der AfD. Hier kommen die wichtigsten Branchennews an diesem Morgen. 
Die Positionen von Klaus-Peter Schulz zur Verteilung von Marketingbudgets und der Rolle von Qualitätsmedien für die Meinungsbildung provozieren immer mehr Widerspruch. Nun hat sich auch Carsten Schwecke zu Wort gemeldet. Der Geschäftsführer von Media Impact ist in einigen Punkten nicht nur anderer Meinung als Schulz, sondern wirft dem OMG-Chef auch inhaltliche Fehler vorWegen eines Streits um die Einkaufspreise nimmt die Supermarktkette Kaufland rund 480 Produkte des Unilever-Konzerns aus den Regalen. Betroffen sind unter anderem Marken wie Knorr, Langnese, Lipton oder Axe. Das berichtet der HORIZONT-Schwestertitel "Lebensmittel Zeitung"Amazon stellt sich auf eine Zukunft ein, in der Menschen sich ganz selbstverständlich mit Technik in ihrer Umgebung unterhalten. "Sie werden eventuell unterscheiden, welchen digitalen Assistenten sie ansprechen - aber es wird immer weniger wichtig, welches Gerät ihnen zuhört", sagte der Smart-Home-Chef des Online-Händlers, Daniel Rausch, am Rande der Technik-Messe IFAGoogle hat ein Tool veröffentlicht, mit dem durch den Einsatz von KI Bilder von sexuellem Missbrauch von Kindern besser identifiziert und gelöscht werden können. Die Schnittstelle sorge dafür, dass Moderatoren 700 Prozent mehr fragwürdige Inhalte erkennen und bearbeiten könnten. Google stellt das Tool NGOs und anderen Firmen kostenlos zur VerfügungLeistet die Auto-Complete-Funktion der Google-Suche Vorurteilen Vorschub? Nach Meinung der Netzaktivisten von Goliathwatch ist das so: Gebe man etwa Begriffe wie "Flüchtline sollen..." oder "Dürfen Behinderte..." ein, schlage die Suchmaschine höchst problematische Phrasen vor. Google verteidigt sich, die Vervollständigung werde automatisch und ohne menschliches Zutun durch einen Algorithmus generiert. 

Videoinhalte im Netz sind weiter auf dem Vormarsch: Die 14- bis 69-jährigen Deutschen verbringen mittlerweile ein Viertel ihrer Internetnutzungsdauer mit Video-Inhalten - ein plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr (22 Prozent). Das ist das Kernergebnis des TNS Convergence Monitor, einer Gemeinschaftsstudie von AS&S, Discovery, der Mediengruppe RTL und dem ZDF"Wir werden nicht alle Zukunftsprobleme mit KI lösen können", sagt Roland-Berger-Digital-Chef Björn Bloching im Interview mit HORIZONT. Gerade im Marketing gehe es auch darum, die Realität der Machbarkeit anzuerkennen. Anders als Roland-Berger-CEO Charles-Edouard Bouée sieht Bloching jedoch das letzte Stündlein der GAFAs dank KI noch nicht geschlagen.  Robin Ruschke, Director Brand Strategy von Sixt, steht Werbe-Pre-Tests skeptisch gegenüber: "Ich glaube nicht, dass man alles testen kann", sagt er im Videointerview mit HORIZONT und turi2.tv. Ruschke ist seit 2014 bei Sixt und verantwortet Markenstrategie, internationale Markenkommunikation, Employer Branding und interne Kommunikation des Autovermieters.




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