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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Frankfurt am Main hat viel zu bieten - nicht nur die schicke Skyline
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Frankfurt am Main hat viel zu bieten - nicht nur die schicke Skyline
Guten Morgen aus Frankfurt. Das Sommerloch neigt sich offenbar langsam dem Ende entgegen. Zumindest lässt das die aktuelle Themenlage vermuten, wie auch in unserem Morgennewsletter zu sehen ist: Jede Menge wichtige Meldungen. Starten Sie gut informiert in den Mittwoch!
Nach einem entschiedenen Vorgehen von Microsoft gegen Hacker ist jetzt auch Facebook gegen Beeinflussung von außen vorgegangen. Das Online-Netzwerk hat 652 Propaganda verbreitende Accounts, Seiten und Gruppen gelöscht, die aus dem Iran und mutmaßlich vom Umfeld des russischen Militärgeheimdiensts betrieben worden seien. Stühlerücken in der Chefetage des Berliner Tagesspiegel: Co-Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff wechselt in den Kreis der Herausgeber. Seinen Platz nimmt der frühere Spiegel- und FAZ-Digital-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron ein. Er wird somit eine neue Doppelspitze mit Lorenz Maroldt bilden. Die Hitze macht auch dem Werbemarkt zu schaffen. Trotz des guten Konsumklimas stagnieren die Marketingausgaben. Nach den Zahlen von Nielsen haben die Unternehmen rund 16,8 Milliarden Euro bis Ende Juli investiert, 0,1 Prozent weniger als 2017. Vor allem Tipico, Telefónica und Edeka haben ihre Bruttoinvestitionen stark erhöht. Snipes geht in die E-Sports-Offensive. Erst im Juli ist die Streetwear-Handelskette als offizieller Sponsor des Turnierveranstalters ESL eingestiegen. Nun kommt der nächste Coup: Snipes fungiert künftig als sogenannter Official Apparel Partner des deutschen Traditionsteams Mousesports. In drei Wochen trifft sich die internationale Digitalszene zur Standortbestimmung in Köln. Auf dem Prüfstein stehen nicht nur die heißesten Trends, sondern auch der Umgang damit. Die Fixierung auf die Technologie und die Egoismen der Marktpartner schaden der Branche, meint HORIZONT-Chefredakteur Volker Schütz. Angriff auf Apple: Netflix testet aktuell in 33 Ländern, wie Neukunden reagieren, wenn sie auf iOS-Geräten ihr Streaming-Abo nicht mehr über iTunes zahlen können, sondern direkt auf die Netflix-Seite weitergeleitet werden, wo Paypal oder Kreditkarte als Zahlungsmittel angeboten werden. Netflix will dadurch die bei Apple anfallenden Gebühren in Höhe von 30 Prozent einsparen. Werbung im Internet kommt bei den Nutzern nicht besonders gut an, wie eine HORIZONT-Exklusivumfrage zeigt. Werbeverweigerer haben es im Netz nicht leicht, Ads sind überall. Und davon sind viele etwas genervt. 22 Prozent der Internet-User würden bei sehr kreativer Werbung ein Auge zudrücken. Werbewirkungs- und Marktforschung stehen die kommenden zwei Tage im Mittelpunkt von gleich zwei Kongressen in Frankfurt: dem HORIZONT Werbewirkungsgipfel und p&a Insights. Den Auftakt macht Nestlé-Mediachefin Maike Abel.
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