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Zehn Dinge, die Sie heute morgen wissen sollten

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Beim "Spiegel" geht es weiter hoch her
© Foto: Jürgen Herschelmann
Beim "Spiegel" geht es weiter hoch her
Guten Morgen aus Frankfurt. Warum nicht mal wieder Sport treiben? Tut gut bei diesem Wetter. Fischer Appelt macht es vor. Inwiefern, lesen Sie in unseren Top-News am Morgen.
1. Situation der der Ericusspitze spitzt sich zu. Beim "Spiegel" herrscht weiter dicke Luft: Der Print-Betriebsrat wirft Geschäftsführer Saffe und Chefredakteur Büchner vor, das Konzept Spiegel 3.0 "handstreichartig umsetzen" zu wollen. Die Existenz des Magazins stehe auf dem Spiel.

2. Pro Quote greift Gruner + Jahr an. Nach dem radikalen Stellenabbau in der "Brigitte"-Redaktion kritisiert die Gleichstellungsinitiative Pro Quote, dass in erster Linie Frauen betroffen seien. Es entstehe den Eindruck, "dass man vor allem Frauen möglichst rasch loswerden möchte", so Pro Quote-Vorstandsmitglied Dorothea Heintze.

3. Fischer Appelt treibt Sport. Die Dienstleister-Landschaft im Sportmarketing-Bereich ist um einen weiteren Big Player reicher:
Anfang November bringt Fischer Appelt in Köln eine neue Unit an den Start, die sich um dieses Themenfeld kümmert. Startkunde ist die Deutsche Post.

4. "Wer will, der kriegt". Mit seiner neuen Kampagne  macht Media-Markt sein Multichannelkonzept zum zentralen Thema der Werbekommunikation. Im Interview mit HORIZONT erklärt Media-Saturn-CEO Wolfgang Kirsch, welche Zielgruppen der Elektronikhändler damit verstärkt erreichen will und warum er für's erste auf ein Promi-Testimonial in der Werbung verzichtet.

5. Sorgen um Samsung. Der koreanische Elektronikkonzern meldet das schwächste Quartal seit mehr als drei Jahren. Grund für die schlechte Performance ist vor allem die wachsende Konkurrenz auf dem Smartphone-Markt.

6. Zeit ist Geld. Die "Zeit" startet ein neues Supplement für Geldanlage. Das Finanzmagazin soll die Zeitung aufwerten und damit ihre Auflage stabilisieren – und zusätzliches Anzeigengeschäft würde der Verlag natürlich auch noch gerne mitnehmen.

7. Netflix plant mehr Eigenproduktionen. Mit "House of Cards" hat es bereits hervorragend geklappt, nun will Netflix noch viel stärker mit selbst produzierten Formaten punkten. Man wolle die Zahl der Eigenproduktionen mehr als verdoppeln, so CEO Reed Hastings gegenüber der "Zeit".

8. IBM kooperiert mit Twitter. Firmen sollen einen besseren Überblick bekommen, was auf Twitter gerade so los ist. Deshalb wertet der IBM-Rechner "Watson" künftig Tweets aus. Die Erkenntnisse könnten dann an Firmenkunden verkauft werden.

9. Keep it simple. Aldi ist die Nummer 1 im Global Brand Simplicity Index der Markenberatung Siegel+Gale. Die Studie untersucht, welche Unternehmen sich am besten auf das Wesentliche konzentrieren, um ihren Kunden ansprechende Markenerlebnisse zu bieten. Aldi toppte hier sogar  Google.

10. Quo vadis, Effie? Dass der GWA sein Flaggschiff reformieren will, findet viel Zustimmung. Doch wo geht die Reise hin? In der aktuellen Printausgabe beleuchtet HORIZONT das Thema auf mehreren Seiten. Hier geht's zum Probeabo.
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