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Zehn Dinge, die Sie heute morgen wissen sollten

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Apple im Visier der EU-Kommission
© Foto: Apple
Apple im Visier der EU-Kommission

Guten Morgen. Frankfurt, 6 Uhr 12. „Papa, warum musst Du immer so früh arbeiten?“ fragt die zweijährige Tochter. Wir wünschen Ihnen einen ebenso frohen wie energetischen Wochenstart mit unseren Top-Nachrichten am Morgen.


1. Milliardenstrafe für Apple? Wie „Financial Times“ und Spiegel Online berichten, könnten auf den US-Konzern drastische Geldstrafen zukommen. Die EU-Kommission hat die irischen Steuerregeln, von denen Apple profitiert, als illegale Staatshilfen eingeordnet.

2. Bye, bye Display?! Für Group-M-Manager Boris Schramm ist Display-Werbung angezählt und hat keine Wachstumsperspektiven mehr. Auch HORIZONT-Redakteur Volker Schütz ist der Meinung, dass sich Onlinewerbung ändern muss.

3. AOL soll mit Yahoo fusionieren. Zumindest wenn es nach dem Wunsch des Yahoo-Großinvestors Starboard Investment geht, berichtet Business Insider. Außerdem soll Yahoo seine 15 Prozent Beteiligung am chinesischen E-Commerce-Giganten Alibaba verkaufen und sich auf sein Kerngeschäft Suche und Display-Werbung konzentrieren.

4. Steigt Georg Kofler beim Online-Videodienst Watchever ein? Laut aktuellem „Spiegel“-Magazin stünde der Ex-Pro-7- und Ex-Premiere-Chef zumindest als Geldgeber zur Verfügung. So oder so – ohne mächtige Hilfe hat Watchever Beobachtern zufolge kaum Chancen gegen aggressive Anbieter wie Netflix.

5. Die Zukunft der Autoindustrie. Einer der wichtigsten deutschen Industriezweige ist mitten im Umbruch. Aus Autos werden Computer auf vier Rädern, Mobilität wird neu definiert. Mit hohem Druck und ebenso hohem Risiko arbeitet die Autoindustrie an einem zeitgemäßen Selbstverständnis: ein aktuelles Beispiel aus der beliebten Serie "Fünf Grafiken sagen mehr als 1000 Worte"

6. Wen Google vergessen lässt und wen nicht. Ein umstrittenes Urteil des Europäischen Gerichtshofes zwingt Google, Links zu löschen. 135.000 zu 483.000 URLs sind beim Suchgiganten bislang eingegangen. Eine Studie zeigt laut FAZ.net, wem Google beim Vergessenwerden hilft und wem nicht.

7. Softbank will Dreamworks Animation übernehmen. Während die Deutsche Telekom ihre Investitionen in digitales Entertainment drastisch zurückfährt, zeigen andere Telekom-Spezialisten, was möglich ist. Beispielsweise der japanische Anbieter Softbank, der den „Shrek“-Produzenten laut Verge.com übernehmen will. 

8. Wann kommt die Einheitswährung für Bewegtbild? Wenn es nach dem Ferrero-Mediachef und OWM-Vorstand Uwe Storch geht, so schnell wie möglich. „Es kann nur eine Währung geben“, so Storch auf dem AGF-Forum in Frankfurt

9. Der schwierige Diskurs zwischen Zigarettenherstellern und Politik. Bis Mai 2016 müssen die europäischen Vorgaben bei der Tabakproduktrichtlinie in nationales Recht gegossen sein. Passiert ist bisher nicht viel. Jetzt fordert die Industrie Rechtssicherheit, während sich andere Branchen verstärkt fragen, was das eigentlich alles für sie bedeutet.

10. Ein Drittel der britischen Haushalte surft mobile. Man muss sich allmählich darauf einstellen, dass die Devise „Online first“ von „Mobile first“ abgelöst wird. So nutzt laut Drum.com jeder dritte britische Haushalt Smartphones und Tablets als die wichtigsten Geräte für Internetaktivitäten.

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