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Zehn Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt
© Henning Schacht
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt
Syriza hat die absolute Mehrheit im griechischen Parlament um zwei Sitze verfehlt. Nach Auszählung von über 99 Prozent der Stimmen kommt die Linkspartei auf 36,3 Prozent der Stimmen. Was an diesem Montag sonst noch wichtig ist, lesen Sie in unseren Top-News am Morgen.
1. Milliarden für den Netzausbau. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will den Ausbau des schnellen Internets mit einem hohen Milliardenbetrag vorantreiben. Das kündigte der CSU-Politiker im Interview mit der "FAZ" an. Außerdem plant er eine Teststrecke für selbstfahrende Autos auf der A9.

2. Mehr Geld für die WM. 218 Millionen Euro müssen ARD und ZDF für die Übertragungsrechte für die Fußball-Weltmeisterschaften 2018 in Russland hinblättern, die WM in Katar schlägt mit 214 Millionen Euro zu Buche. Die Rechte für die WM in Brasilien hatten 210 Millionen Euro gekostet. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf senderinterne Informationen.

3. Springer testet Gesundheitsmagazin. Der "Bild"-Ableger "Besser leben" (Untertitel "Das Gesundheitsmagazin von Bild") kommt im März in einer Auflage von 500.000 Exemplaren an den Kiosk. Das geht aus den Media-Unterlagen hervor.

4. WallDecaux will weiter wachsen. Nach einem starken Jahr 2014 will der Außenwerber weiter angreifen. Im Interview mit HORIZONT sagt WallDecaux-Vertriebsvorstand Andreas Prasse, dass man für Out-of-Home einen Marktanteil von 8 Prozent anpeile.

5. Justizministerium kritisiert Facebook. Die neuen Datenschutzregeln von Facebook stoßen auch im Bundesjustizministerium auf Kritik. Die Nutzer müssten selbst entscheiden können, ob die neuen Regeln aktiviert werden sollten, sagte der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Kelber dem "Tagesspiegel".

6. "NYT"-Chef verteidigt Karikaturen-Boykott. Der Chefredakteur der "New York Times" hat seine Entscheidung verteidigt, die Mohammed-Karikaturen von "Charlie Hebdo" nicht abzudrucken. Der Humor des Satiremagazins erfülle "nicht die Standards der "Times", sagte Dean Baquet im Interview mit dem "Spiegel".

7. Hyundai drückt auf die Bremse. Der koreanische Autobauer wird laut Adage nicht in den Werbeblöcken des diesjährigen Super Bowl präsent sein und verlängert die Liste der Automarken, die bei dem Sportspektakel in diesem Jahr pausieren. Auch Audi, VW, General Motors, Lincoln, Jaguar, Honda and Acura schalten keine Spots.

8. Comeback für Kodak. Der einstige Fotopionier Kodak hat auf der Elektronikmesse CES ein eigenes Smartphone vorgestellt, berichtet Handelsblatt.com. Das Gerät soll natürlich vor allem mit seinen Kamerafunktionen glänzen.

9. Facebook-Post mit Folgen. Ein Betriebsratsmitglied des Autobauers Daimler hat auf Facebook Verständnis für den Anschlag auf "Charlie Hebdo" geäußert. Nun soll er seinen Posten im Betriebsrat verlieren. Seinen Arbeitsplatz kann er aber behalten.

10. Blackout vor der Kamera. Die Sprecherin der Schweizer "Tagesschau" ist am Sonntagabend in der laufenden Sendung kollabiert. Während einer Live-Schaltung nach Griechenland war ihr schwarz vor Augen geworden. Die Sendung musste abgebrochen werden.
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