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Zehn Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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So erscheint "Charlie Hebdo" nach dem Anschlag
© Charlie Hebdo
So erscheint "Charlie Hebdo" nach dem Anschlag
Bonjour aus Frankfurt. Heute ist der Tag der deutsch-französischen Freundschaft - der in diesem Jahr noch ganz unter dem Eindruck der Terroranschläge von Paris steht. Wer noch auf eine Ausgabe von "Charlie Hebdo" spekuliert, sollte morgen früh aufstehen. Dann kommen noch einmal neue Exemplare in den deutschen Handel.
1. "Charlie Hebdo" legt nach. Am Freitag bekommen die deutschen Pressehändler noch einmal 50.000 Exemplare des vergriffenen Satiremagazins nachgeliefert - ursprünglich sollten nur 30.000 zusätzliche Hefte nach Deutschland kommen.


2. Streichkonzert bei Ebay. Der Online-Händler hat angekündigt, 2400 Stellen abzubauen. Rund sieben Prozent der Beschäftigten verlieren ihren Job. Das Umsatzwachstum hatte sich zuletzt verlangsamt - auf 8,6 Prozent.

3. Microsoft überrascht mit Holo-Brille. Der Konzern hat am Mittwochabend auf einer Pressekonferenz ein bislang streng geheimes Projekt vorgestellt: Eine Hologramm-Brille. Außerdem kommt in diesem Jahr Windows 10 und ein neuer Browser auf den Markt. 


4. WhatsApp entert den PC. Der beliebte Messenger kann ab sofort auch auf dem PC genutzt werden. Das gab das Unternehmen in seinem Blog bekannt. Allerdings ist der Web-Client zunächst nur in Verbindung mit Google Chrome und nicht für iOS verfügbar.

5. Erfolg für Serviceplan. Nach einem Pitch sichert sich Deutschlands größte inhabergeführte Agentur den Werbeetat von BMW für den wichtigen chinesischen Markt.

6. Bissiger Manfred Bissinger. Der langjährige Chefredakteur und Chef von Bissinger Plus warf auf dem Deutschen Medienkongress etlichen Verlagshäusern "grandioses Systemversagen" vor. 

7. Was bringt 2015? HORIZONT hat sich bei führenden Vertretern aller Mediengattungen umgehört, welche Themen bei ihnen in diesem Jahr auf der Agenda stehen. Ein Schwerpunkt: Programmatic Advertising.

8. Havas kooperiert mit Atlas. Die Media-Agentur wird ihren Kunden ab diesem Jahr Facebooks Adserving- und Analyseplattform Atlas anbieten. Diese ermöglicht es Werbungtreibenden, Kunden anhand demografischer Merkmale wie Alter und Geschlecht anzusteuern. 

9. Sony zeigt "The Interview" im Netz. Der Elektronikkonzern will die Komödie nach Informationen von Bloomberg nun auch über seinen werbefinanzierten Streamingdienst "Crackle" zeigen. Bislang blieb das Einspielergebnis unter den Erwartungen. Zahlreiche Kinos in den USA wollten den Film nach Anschlagsdrohungen nicht zeigen.

10. "The Sun" bleibt sich treu. Die Meldung, nach der die britische Boulevardzeitung künftig auf Seite 3 auf nackte Haut verzichtet, war offensichtlich eine Ente. In seiner heutigen Ausgabe stellt das Blatt unter der Überschrift "Clarifications and Corrections" klar: "Nach jüngsten Medienberichten möchten wir klarstellen, dass auf Seite 3 der heutigen 'Sun' ein Bild von Nicole, 22, aus Bournemouth zu sehen ist."
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