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Sieben Dinge, die Sie heute morgen wissen sollten

Blackberry schließt Anti-Spionage-Vertrag mit der Bundesregierung
Foto: Blackberry
Blackberry schließt Anti-Spionage-Vertrag mit der Bundesregierung
Guten Morgen, werte HORIZONT-Leser. Das Wochenende naht und die Temperaturen werden frostig. Schöner als diese Aussichten sind da schon unsere morgentlichen Branchennews.

1. Bundesregierung schließt Anti-Spionage-Vertrag mit Blackberry. Wie NDR, WDR und die "Süddeutsche Zeitung" übereinstimmend berichten, erhält man in Berlin Kontrollrechte gegenüber dem Smartphonehersteller. Hintergrund des Deals ist die Übernahme des Verschlüsselungsunternehmens Secusmart durch Blackberry - denn das beliefert die Regierung mit abhörsicheren Mobiltelefonen, die als "Merkel-Handys" bekannt geworden sind.

2. Google nicht zerschlagen - sondern regulieren.
Das fordert Johannes Boie in seinem Kommentar in der "Süddeutschen Zeitung" und bezeichnet die vom EU-Parlament geforderte Entflechung des Suchmaschinenkonzerns als "überzogen und unsinnig". Nach seiner Argumentation würden vor allem die Nutzer leiden, die dann mit weitaus schlechteren Produkten auskommen müssten.

3. Auch Visa kritisiert Fifa.
Nach Coca-Cola und McDonald's hat nun auch der dritte große Sponsor den Weltfußballverband wegen der Korruptionsvorwürfe rund um die WM-Vergaben 2018 und 2022 angegriffen - und erwartet eine schnelle Reaktion und transparente Aufklärung der Angelegenheit.

4. Was ist das Erfolgrezept von viralen Videos?
Dieser Frage gehen Ralf Spiller und Jens Pohlmann in einem Gastbeitrag für HORIZONT nach und zeigen fünf wesentliche Faktoren für Klickhits auf.

5. Neuer CFO für Scholz & Friends. Kai Wolf steigt als Finanzchef in den Vorstand der Kreativagentur auf und löst dort Christian Tiedemann ab, der sich künftig nur noch um die Kommunikationsholding Commarco kümmern wird. Bereits vor seiner Berufung zum CFO hatte der 34-jährige Wolf übergreifende Finanzverantwortung inne.

6. Alles neu bei "Bilanz". Nach nur sechs Ausgaben krempelt Chefredakteur Klaus Boldt die "Welt"-Wirtschaftsbeilage kräftig um. An der Frischekur ist vor allem die neue Artdirektorin Katja Kollmann (zuvor "Zeit Magazin") beteiligt.

7. Ahead Media macht "Home" international. Der Wiener Boutiqueverlag hat sein Wohn- und Designmagazin pünktlich zur Jubiläumsausgabe nicht nur aufgebmöbelt, sondern plant für das kommende Jahr auch eine weiterführende Expansion in weitere Länder - in neun, meist osteuropäischen Ländern gibt es "Home" bereits.

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