HORIZONT vor 9

Sieben Dinge, die Sie heute morgen wissen sollten

Im Apple-Store gibt´s bald auch Uhren zu kaufen
© Foto: Apple
Im Apple-Store gibt´s bald auch Uhren zu kaufen
Guten Morgen. Frankfurt, 6 Uhr 19. Deutschland im Streik-Modus: Erst die Bahn, jetzt wieder die Lufthansa-Piloten. Wir legen die Arbeit nicht nieder, sondern starten mit viel Power und interessanten Nachrichten in die neue Woche.
1. Sparkassen lauern auf Apple Pay. In den USA führt Apple heute sein Bezahlsystem Apple Pay ein. In Deutschland bringen sich die Sparkassen als Partner für den Technologieriesen ins Gespräch. "Wenn das System in Deutschland eingeführt wird, kommt Apple an den Sparkassen nicht vorbei", zitiert Manager Magazin Online Sybille Strack vom Deutschen Giro- und Sparkassenverband.



2. Karstadt - the torture never stops. Das mag sich der eine oder andere Karstadt-Mitarbeiter derzeit denken. Denn auch der neue Eigentümer René Benko fordert nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung Lohnverzicht zur Sanierung des Konzerns. Die Gespräche mit Arbeitnehmervertretern starten morgen früh - eine maßgebliche Rolle dabei wird Stephan Fanderl spielen. Der derzeitige Aufsichtsratvorsitzende soll nämlich der neue Unternehmenchef werden. Hart wird die Sanierung in jedem Fall - jede vierte Filiale steht vor dem Aus.

3. Google bittet Kartellamt um Hilfe in Sachen Leistungsschutzrecht. In einem Brief, der FAZ.net vorliegt, hat der Internet-Konzern das Amt um eine formelle Feststellung, dass es in Sachen LSR untätig bleiben wird, gebeten. Im August hatte das Kartellamt eine Beschwerde der VG Media, die einige Verlage vertritt, ziemlich harsch zurückgewiesen und den Eindruck erweckt, dass das Amt ein kartellamtliches Verfahren für überflüssig hält. Dies soll nun auch formal bestätigt werden.



4. Snapchat startet Werbung. Bislang ist das Besondere an dem Dienst, dass die verschickten Botschaften innerhalb von Sekunden gelöscht werden. Die am Wochenende erstmals geschaltete Werbung ist weniger vergänglich – sie erscheint im Rahmen sogenannter „Stories“, die 24 Stunden lang sichtbar bleiben. Erster Anzeigenkunde war laut „AdAge“ Universal Pictures, die den Horrorfilm „Ouija“ promoteten.


5. Ab 2015 wird Twitter zur E-Commerce-Plattform. Dann soll nämlich nach einem Bericht von Venturebeat der Buy-Button eingeführt werden. Der Button ermöglicht es Mobile-Nutzern, direkt in einem Tweet einzukaufen. Derzeit testet Twitter die Einkauf-Option mit ausgewählten Nutzern und Unternehmen. 


6. Investoren wollen Reebok kaufen. So richtig viel Spaß hat Adidas mit seiner Tochter Reebok ja noch immer nicht. Nun bietet ein Konsortium chinesisch-arabischer Investoren nach einem Bericht des Wallstreet Journals (Achtung: Paywall) 2,2 Milliarden Dollar für die ungeliebte Sportmarke. Adidas hatte Reebok vor acht Jahren für 3,8 Milliarden Dollar gekauft.


7. Auch Microsoft bringt einen tragbaren Herzfrequenzmesser. Health-Anwendungen sind derzeit der große Renner bei Wearables. Spät, aber wahrscheinlich nicht zu spät bringt nun auch Microsoft eine „intelligente“ Smartwatch auf den Markt. Zu den Features des Wearable gehören laut „Forbes“ diverse Gesundheitsapplikationen.
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