HORIZONT vor 9

Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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HORIZONT vor 9 präsentiert die Top-News am Morgen
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HORIZONT vor 9 präsentiert die Top-News am Morgen
Guten Morgen aus Frankfurt. Heute ist Weltstudententag - und der Verfasser dieser Zeilen fragt sich, wie viele Studierende um diese Zeit tatsächlich HORIZONT vor 9 lesen... Hier kommen die wichtigsten Branchennews am Dienstagmorgen.
1. Thjnk und Facelift starten Joint Venture für Social Media Advertising. Echte Branding-Kampagnen aus einer Hand sind in den sozialen Netzwerken bislang Mangelware. Mit Upljft, dem neuen Dienstleister von Thjnk und dem Adtechanbieter Facelift, soll sich das jetzt ändern. Das ambitionierte Ziel: eine echte Einheit von Kreation und Technologie in Social Media schaffen, die ein neues Level an Marken-Relevanz für die Kunden erreichen soll.

2. Facebooks Safety Check in der Kritik. Dank der kurzfristig bereitgestellten Funktion in dem Netzwerk konnten Nutzer nach den Anschlägen in Paris schnell mitteilen, dass sie in Sicherheit sind. Eigentlich eine sehr gute Sache. Doch die Internetuser kritisierten Facebook gleichzeitig dafür, dass es die Funktion nicht auch für Beirut gibt. Mark Zuckerberg lenkte ein und kündigte an, den Safety Check künftig auch für alle humanitäre Krisen einzusetzen.

3. Dialog über den digitalen Wandel. Morgen und übermorgen findet unter der Schirmherrschaft von Kanzlerin Angela Merkel der 9. Nationale IT-Gipfel statt, bei dem Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft über den Status quo der Digitalisierung in Deutschland diskutieren. Dabei üben vor allem die Grünen Kritik an der Veranstaltung, attestieren der Bundesregierung "rein selbstbeweihräuchernde Fortschrittssymbolik" - und laden bereits heute zu einem eigenen Digitalgipfel.

4. Springer und Döpfner sagen in Deutsche-Bank-Prozess aus. Im Strafprozess gegen Top-Banker des Kreditinstituts sind heute prominente Zeugen geladen. Am Nachmittag sollen Verlegerin Friede Springer und Springer-Chef Mathias Döpfner vor dem Landgericht München vernommen werden. Dabei geht es um den Vorwurf der Täuschung von Richtern, um Schadenersatzzahlungen an die Erben des Medienunternehmers Leo Kirch zu vermeiden.

5. Pandora will zum globalen Streaming-Player aufsteigen. Um künftig Spotify, Apple Music und Deezer weltweit Konkurrenz zu machen, hat sich der Webradioanbieter Pandora beim Streamingdienst Rdio eingekauft. Das Unternehmen übernimmt dabei Technologie, geistiges Eigentum und viele Mitarbeiter von Rdio. Kostenpunkt: 75 Millionen US-Dollar. Bislang ist Pandora nur in den USA, Australien und Neuseeland verfügbar - hat dort aber über 80 Millionen Nutzer. 

6. Netflix fast so beliebt wie Youtube. Nach einer Studie von "Business Insider" sehen 79 Prozent der 18- bis 34-Jährigen in den USA Programme auf Netflix. Damit ist der Streamingdienst Youtube, wo 81 Prozent der Millennials unterwegs sind, immer dichter auf den Fersen. Abgeschlagen auf Platz 3: Der hierzulande nicht empfangbare Dienst Hulu mit 34 Prozent.

7. Bye bye Google Glass? Laut einem Bericht von "The Information" verabschiedet sich der Suchmaschinen-Riese offenbar von seiner Datenbrille und arbeitet stattdessen an zwei Alternativen: einem Augmented-Reality-Device mit Bildschirm sowie einem Kopfhörer. Man darf gespannt sein.
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