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Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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HORIZONT vor 9 präsentiert die Top-News am Morgen
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Guten Morgen aus Frankfurt. Tag eins nach dem Rücktritt von Wolfgang Niersbach als DFB-Präsident. Aber keine Sorge: Bei uns bleibt alles beim Alten. Hier kommen die wichtigsten Branchennews am Dienstagmorgen.
1. DFB verzichtet auf Klage gegen den "Spiegel". Nach dem Rücktritt von Präsident Wolfgang Niersbach will sich der DFB nun ganz auf die Aufklärung der mutmaßlichen Schwarzgeldaffäre rund um die Vergabe der WM 2006 konzentrieren - und dabei nicht juristisch gegen den "Spiegel" vorgehen, der die Lawine vor einigen Wochen erst ins Rollen gebracht hatte. Das habe das DFB-Präsidium entschieden, so Interimspräsident Rainer Koch.

2. "Rechts gegen Rechts" räumt auch bei den LIA ab. Die Trophäenjagd für Grabarz & Partner und GGH/Lowe geht weiter: Auch bei den London International Awards gewann das Agenturduo mit der Exit-Kampagne "Rechts gegen Rechts" neben einem Grand Prix weitere acht Mal Edelmetall. Insgesamt gingen 82 Medaillen nach Deutschland.

3. "Spectre" bricht alle Rekorde. Der neue James-Bond-Streifen hat rund zwei Wochen nach seinem Start schon mehr als 300 Millionen US-Dollar (etwa 276 Millionen Euro) eingespielt - und das, obwohl der Film in rund 40 Prozent der Märkte noch gar nicht angelaufen ist. In Deutschland übertraf "Spectre" am Startwochenende mit einem Umsatz von 18,6 Millionen Euro das bisherige Top-Ergebnis des Vorgängers "Skyfall" (18,4 Millionen Euro).

4. Werbungtreibende verschlafen Online-Kaufoffensive zu Weihnachten. Laut einer neuen Studie von IntelliAd Media investieren Marken am 18. und 19. Dezember am meisten in Werbung - und verpassen damit den Höhepunkt des Kaufrauschs der Online-Kunden um wenige Tage. Und auch für die Zeit nach den Feiertagen sind die Werbungtreibenden nicht optimal beraten.

5. Tag Heuer und Intel präsentieren eigene Smartwatch. Neuer Player auf dem Markt für Computeruhren: Der Uhrenspezialist Tag Heuer und der Chiphersteller Intel haben am Montag das Produkt "Connected" vorgestellt, das ab sofort online sowie in 150 Tag-Heuer-Boutiquen weltweit zu erstehen ist. Das Besondere: Die "Connected" sieht so gar nicht aus wie eine Smartwatch. Kostenpunkt: 1350 Euro.

6. Die Tinder-Mutter geht an die Börse. Match.com, zu dem auch Friendscout 24 in Deutschland gehört, will bei seinem Börsengang mehr als 400 Millionen US-Dollar verdienen - was einem Unternehmenswert von rund 3 Milliarden Dollar entspricht. Der Mutterkonzern von insgesamt 44 Dating-Marken setzte die Spanne für den Aktienpreis auf 12 bis 14 Dollar fest. Der Börsengang ist für Ende des Jahres geplant.

7. Barack Obama ist jetzt auf Facebook. Der US-Präsident entdeckt weiter die sozialen Netzwerke: Nach seinem Start bei Twitter im Mai hat Obama jetzt auch eine "eigene" Facebook-Seite, auf der Fans ihm persönliche Nachrichten schreiben können. Freundschaftsanfragen sind allerdings nicht möglich. Dafür hat die Seite nicht mal 24 Stunden nach ihrem Launch mehr als 555.000 Likes.
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