HORIZONT vor 9

Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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© David Hein
Guten Morgen aus Frankfurt. Gestern Abend war es mal wieder so weit: Für viele Nutzer weltweit war Facebook rund eine Stunde lang nicht erreichbar - was für jede Menge unterhaltsame Tweets unter dem Hashtag #Facebookdown sorgte. Unterhaltsam und informativ zugleich sind wie immer unsere Top-News am Morgen.
1. Google will weiterhin nicht für Snippets zahlen. Der Streit zwischen den VG Media und Google geht weiter: Google hat bekräftigt, auch künftig nicht für die Darstellung kleiner Textausschnitte in den Suchergebnissen zu zahlen. Verlage könnten selbst entscheiden, ob und wie ihre Inhalte bei Google angezeigt werden, erklärte ein Sprecher des Internet-Konzerns am Montag.


2. Apple mit iPhone-Verkaufsrekord. Die beiden neuen iPhone-Modelle 6 und 6S und 6S Plus sind am ersten Wochenende über 13 Millionen Mal verkauft worden - das bedeutet einen neuen Bestwert für Apple. Ein ordentlicher Batzen davon dürfte in China über die Ladentheken gegangen sein. Das Riesenreich gehörte zur ersten Welle bei der Markteinführung.

3. Google führt E-Mail-Targeting ein. Der Internetgigant will die Genauigkeit von Werbeanzeigen verfeinern: Mit "Customer Match" können Werbungtreibende E-Mail-Adressen ihrer Kunden hochladen und mit eingeloggten Usern abgleichen, die Gmail, die Internet-Suche oder Youtube verwenden. "Techcrunch" erklärt, wie es funktioniert.


4. Yahoo vor kostspieliger Alibaba-Ausgliederung. Yahoo will seinen 15-Prozent-Anteil an dem chinesischen Internetunternehmen Alibaba weiterhin in eine neue Gesellschaft ausgliedern. Das Ganze könnte für Yahoo allerdings eine teure Angelegenheit werden: Die US-Steuerbehörde IRS hatte sich zuletzt geweigert, der Aktion Steuerfreiheit zu gewähren.

5. Nordsee-Kampagne überzeugt im Werbecheck. Klare Botschaft, starke Bilder, hohe Glaubwürdigkeit: Die Kampagne von McCann und Jung von Matt, mit der Nordsee nach zehn Jahren TV-Abstinenz ins Werbefernsehen zurückkehrte, kann in der Zuschauerbefragung von Yougov auf ganzer Linie überzeugen.

6. Ehemalige AKQA-Manager machen gemeinsame Sache. Etwas mehr als eine Woche, nachdem Chief Creative Officer Rei Inamoto und New-York-Chef Rem Reynolds AKQA verlassen haben, gründen die beiden ein gemeinsames Unternehmen. Wie "Adage" berichtet, soll sich die noch namenlose Agentur mit Design, Technologie und digitaler Transformation beschäftigen.

7. Worauf Alkoholmarken im Social Web achten müssen. Was Hersteller alkoholischer Getränke in der klassischen Werbung dürfen und was nicht, hat der Deutsche Werberat schon vor langer Zeit in einem Verhaltenskodex definiert. Nun erläutern der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) und der Werberat, wie diese Regeln in sozialen Medien umgesetzt werden sollten.
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