HORIZONT vor 9

Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

   Artikel anhören
Twitter enttäuschte die Anleger mit seinem Quartalsbericht
© Twitter
Twitter enttäuschte die Anleger mit seinem Quartalsbericht
Guten Morgen aus Frankfurt. Die gestrige Niederlage im DFB-Pokal gegen Dortmund war für den FC Bayern München im wahrsten Sinne des Wortes ein böser Ausrutscher. Doch es gibt auch gute Nachrichten für den frisch gebackenen Deutschen Meister. Mehr dazu in unseren Top-News am Morgen.
1. Twitter weiter tief in den roten Zahlen. 162,4 Millionen Dollar Verlust machte Twitter im 1. Quartal 2015. Doch es gibt auch positive Nachrichten vom 140-Zeichen-Dienst: Twitter wird künftig Anzeigen-Plätze auch über Googles Plattform Doubleblick vermarkten und kauft außerdem die Firma TellApart, die auf Anzeigen-Dienste für Handelsunternehmen spezialisiert ist.


2. Friedenspfeife oder Gnadenbrot? 150 Millionen  Euro will Google in europäischen Journalismus investieren. HORIZONT-Chefredakteur Volker Schütz über ein Angebot, das man nicht ablehnen kann.

3. Speichert Whatsapp Telefonate? Seit Kurzem verzückt Whatsapp seine Nutzer mit einer Telefonie-Funktion. Doch das neue Feature könnte sich noch als Alptraum erweisen: Der Tech-Blogger Jens Herforth berichtet, dass die so genannten Whatsapp Calls von der App aufgezeichnet würden, ohne die Nutzer darüber zu informieren. Whatsapp streitet das ab und erklärt, dass es sich um eine geleakte, nur für den internen Gebrauch bestimmte Version der App handele.


4. Adidas und Bayern München verlängern. Sie sind zwar raus aus dem DFB-Pokal, dennoch hat Bayern München auch positive Nachrichten im Gepäck: Der Deutsche Rekordmeister hat den Vertrag mit seinem Ausrüster und Teilhaber Adidas vorzeitig um zehn Jahre bis ins Jahr 2030 verlängert.

5. Sat.1 muss Sendungen Dritter weiterhin nicht zeigen. Der Fernsehsender Sat.1 muss die von sogenannten Drittanbietern produzierten Sendungen wie etwa "Weck up" oder "Planetopia" auch weiterhin nicht zeigen. Das Verwaltungsgericht in Neustadt bestätigte in Urteilen, die am Dienstag veröffentlicht wurden, vorläufige Entscheidungen aus dem vergangenen Jahr.

6. Bloomberg launcht europäischen News-Dienst. Bloomberg Business Europe hat soeben den Dienst aufgenommen. Von London aus will der US-Wirtschaftsdienst seine Leser in Europa mit für diesen Kontinent relevanten Nachrichten versorgen. Und auch die auf der Website ausgespielte Werbung soll spezifischer auf die europäischen Zielgruppen zugeschnitten sein.

7. Sorrell redet Netflix ins Gewissen. Netflix expandiert, Netflix wächst - entsprechend hoch sind die Ausgaben des Streamingdienstes. Wenn das Unternehmen profitabel arbeiten wolle, müsse es die Preise anheben, mahnt Martin Sorrell. Eine zweite Möglichkeit, mehr Geld reinzuholen, sei Werbung, sagte der Chef der weltgrößten Werbeholding WPP laut "Business Insider".
stats