HORIZONT vor 9

Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Superstar Beyonce ist bei Tidal dabei
© Tidal
Superstar Beyonce ist bei Tidal dabei
Guten Morgen aus Frankfurt. Es gibt mittlerweile ja Gedenktage für alles und jeden. Heute ist zum Beispiel der "Tag des Bunsenbrenners", der vor allem in den USA gefeiert wird. Falls Sie nicht gerade Chemielehrer oder Walter White sind, kommen hier die wirklich wichtigen Nachrichten an diesem Morgen.



1. Jay-Z stellt Streamingdienst vor. Der Rapper und Produzent will mit dem Musik-Streamingdienst Tidal Anbietern wie Spotify Konkurrenz machen und bekommt via Twitter dabei tatkräftige Unterstützung von Künstlern wie Madonna, Beyoncé und Coldplay. Der Preis ist mit 19,99 Dollar bzw. Euro pro Monat saftig.

2. "New York Times" ernennt neuen Produktchef. Kinsey Wilson soll als Executive Vice President Product and Technology und Mitglied des Vorstands die Digitalisierung des US-Verlags vorantreiben. Das berichtet die "New York Times" in eigener Sache.


3. Neue EU-Richtlinie erschwert Enthüllungen. Die EU will mit einer neuen Richtlinie Unternehmensgeheimnisse besser schützen. Allerdings würde auch die Arbeit von Medien massiv eingeschränkt, da nur noch unter strengen Auflagen aus internen Dokumenten zitiert werden dürfte, berichtet das österreichische Nachrichtenmagazin "Profil".

4. Bleibt Yahoo Microsoft treu? Microsoft hat dem Internetkonzern Yahoo einen weiteren Monat eingeräumt, um einen eventuellen vorzeitigen Ausstieg aus der Suchpartnerschaft bekannt zu geben. Eine entsprechende Vertragsfrist war laut ZDNet am 23. März abgelaufen. Marissa Mayer gilt als Gegnerin der Suchpartnerschaft.

5. Amazon vermittelt Ziegen. Der Versandhändler bietet in den USA in der neuen Rubrik "Home Services" ab sofort auch Dienstleistungen wie Handwerker, Techniker oder Reinigungskräfte an - sowie Ziegen zur Rasenpflege, berichtet Mashable.

6. Apple Watch als Fernbedienung. "The Economist" wird zum Start der Apple Watch im April eine eigene App für die Computeruhr anbieten. Die Funktion mutet auf den ersten Blick leicht kurios an: User können mit der Anwendung die Audio-Ausgabe des Wirtschaftsmagazins steuern.

7. Deutsche bewerten Apps am kritischsten. Wir haben es doch gewusst: Deutsche sind besonders kritisch. Diese Vermutung wird eindrucksvoll durch eine Studie von Sensortower belegt, die das Bewertungsverhalten von App-Nutzern untersucht hat. Ergebnis: Keine andere Nation gibt so negative Bewertungen ab wie Deutschland. Am besten bewerten übrigens User aus Usbekistan ihre Apps.
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