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Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

McDonald's will auch in Deutschland einen Tischservice einführen
© McDonald's
McDonald's will auch in Deutschland einen Tischservice einführen
Guten Morgen aus Frankfurt. Ging heute morgen bei Ihnen im Auto auch die Uhr falsch? Merkwürdig. Mit unseren Top-News am Morgen sind Sie definitiv auf der Höhe der Zeit.
1. McDonald's-Chef zufrieden mit Werbekampagne. Die Fast-Food-Kette befand sich zuletzt in schwierigem Fahrwasser, im Januar und Februar seien die Zahlen allerdings "deutlich positiv", sagt Deutschlandchef Holger Beeck gegenüber der "FAZ". In seinen Augen beginne die seit Anfang des Jahres laufende Werbekampagne zu wirken - es ist die erste Arbeit der neuen McDonald's-Agentur Leo's Thjnk Tank. Damit es weiter bergauf geht, plant Beeck zahlreiche Innovationen. Eine davon: McDonald’s werde an den wichtigsten Standorten einen Tischservice anbieten.


2. Müller von Blumencron warnt vor Facebooks Content-Plänen. Geht es nach Facebook, produzieren Medienhäuser künftig Inhalte exklusiv für das soziale Netzwerk. Mathias Müller von Blumencron, Digitalchef der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", warnt Verlage allerdings davor, sich darauf einzulassen: "Auf Facebook gibt es weder Unabhängigkeit noch ein Geschäftsmodell", schreibt er in seinem Besinnungsaufsatz, der sowohl im gedruckten Blatt als auch online erschienen ist.

3. Facebook marschiert, Google stagniert. Auch wenn sie sich kritisieren lassen (siehe Punkt 2): Facebook hat immerhin Pläne. Doch was ist nur bei Google los? CEO Larry Page kümmert sich um Roboter und selbstfahrende Autos, während Facebook-CEO Mark Zuckerberg permanent mit neuen Ideen aufwartet. Wie sich die Machtverhältnisse im Internet verschieben, beschreibt HORIZONT-Chefredakteur Volker Schütz.


4. Wie Sky weiter wachsen will. Seit der Fusion der europäischen Sky-Gesellschaften ist Jeremy Darroch der Herrscher über ein riesiges Pay-TV-Imperium. In Deutschland soll Sky durch Eigenproduktionen und Produktinnovationen weiter wachsen, sagt Darroch im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Gehe die Strategie auf, könne der deutsche Pay-TV-Markt "mittelfristig auf das Niveau von Großbritannien kommen".

5. Uhls Agenda. Viel wird derzeit über die Arbeit der Mediaagenturen geredet. Stefan Uhl jedoch, Deutschlandchef von Starcom Mediavest, möchte sich an der Debatte nicht beteiligen. Lieber konzentriere er sich auf den Umbau seiner Agentur, sagt er im HORIZONT-Interview. Darin äußert er sich auch über die wirtschaftlichen Ziele von Starcom und das Verhältnis zu Google und Facebook.

6. Emmas irritierende Gedanken zu Flug 4U9525. Amoktrips seien Männersache, schreibt die Publizistin Luise Pusch in einem Kommentar zu dem Germanwings-Absturz. Ergo solle die Lufthansa einfach die Zahl der Pilotinnen erhöhen, um die Gefahr weiterer Piloten-Suizide zu verringern. Im Netz sorgt der Text für reichlich Empörung.

7. Apple-Chef warnt vor Diskriminierung in Amerika. Tim Cook kümmert sich nicht nur um die Entwicklung von Smartphones und Tablets, auch gesellschaftliche Entwicklungen in seinem Heimatland treiben ihn um: "Es passieren derzeit gefährliche Dinge in einigen Bundesstaaten", schreibt der Apple-CEO in einem Memo für die "Washington Post". Grund sind einige jüngst erlassene Gesetze, die es zum Beispiel Ladenbesitzern erlauben, Kunden aus religiösen Gründen abzulehnen.
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