HORIZONT vor 9

Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Die Apple Watch hat ein flexibles Retina Display
© Apple
Die Apple Watch hat ein flexibles Retina Display
Guten Morgen aus dem sonnigen Frankfurt! Wir hoffen, der erste Sonnenbrand des Jahres ist schon wieder verheilt. Einen guten Start in die Woche und viel Vergnügen mit unseren Top-News am Morgen!
1. "One more thing..." Apple hat für heute Abend europäischer Zeit mal wieder zu einem seiner legendären Produkt-Events eingeladen. Erwartet wird, dass das Unternehmen neue Details zu seiner ersten Computeruhr bekannt gibt. Apple wird  zugetraut, die Gerätekategorie aus der Nische in einen Massenmarkt zu bringen.


2. Media-Debatte in den USA wird heißer. Ende vergangener Woche nahm die Debatte über das Geschäftsmodell der Mediaagenturen auch in den USA richtig Fahrt auf: Ex-Mediacom-CEO Jon Mandel warf den Mediaagenturen Instransparenz und von Eigeninteresse geleitetes Verhalten vor. Nun wehrt sich Rob Norman, Digitalchef der WPP-Agentur Group M, gegen die Vorwürfe.

3. Kallen fordert faire Spielregeln. Burda-Vorstand Paul-Bernhard Kallen hat die Marktmacht von Google in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" scharf kritisiert und fordert entsprechende Maßnahmen von der Politik. Es müsse Alternativen zum Google-Ökosystem geben, so Kallen.


4. Wie Multiscreen die Werbewirkung beeinflusst. Mediaplus Strategic Insights hat das Thema Parallelnutzung auf mehreren Ebenen aufgearbeitet und durch Analyse verschiedener Studien untersucht, wie Multiscreen die Nutzung und Werbewirkung verändert. Ein Beispiel aus der Reihe "3 Grafiken sagen mehr als 1000 Worte".

5. Warum Coke das Dosen-Design harmonisiert. In Großbritannien, Irland, Spanien, Frankreich, Belgien, Niederlande und Nordeuropa fährt Coca-Cola die neue "One Brand"-Strategie, bei der die bisher unterschiedlich positionierten Produktmarken Classic Coke, Coca-Cola Life, Coca-Cola Zero und Diet Coke im Packaging harmonisiert und gemeinsam vermarktet werden. HORIZONT-Redakteur Santiago-Campilllo-Lundbeck erklärt, was dahinter steckt.

6. Twitter als TV-Stimmungsbarometer. Inwieweit eine Handvoll Tweets tatsächlich etwas über das Empfinden der breiten Masse aussagen, darüber darf gestritten werden. Zumindest jedoch können Tweets Hinweise darauf geben, wofür sich eine Person im TV interessiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Nielsen-Studie, über die die "New York Times" berichtet.

7. Umsatz mit Marketing-Software steigt. Marketiers setzen verstärkt auf Computer-Programme. Im vergangenen Jahr wurden laut E-Marketer mit entsprechender Software 20,2 Milliarden Dollar umgesetzt. Bis 2018 sollen die Umsätze auf 32,4 Milliarden Dollar steigen.
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