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Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Netflix mischt nun auch im deutschen Streaming-Markt mit
© Foto: Netflix
Netflix mischt nun auch im deutschen Streaming-Markt mit
Guten Morgen, werte HORIZONT-Leser. Noch gut zwei Wochen bis Weihnachten - und wir versorgen Sie wie gewohnt mit den wichtigsten Branchennews am Morgen.
1. Netflix gibt Gas. Wie Ted Sarandos, Chief Content Officer des Streamingdienstes, auf der UBS Global Media and Communications Conference in New York bekanntgab, plane das Unternehmen, künftig alle zweieinhalb Wochen eine neue Serie oder zumindest eine neue Staffel eines bestehenden Formats an den Start zu bringen. Dieser Plan solle im Laufe der nächsten fünf Jahre umgesetzt werden. Bereits jetzt hat Netflix in den USA neun eigene Serien produziert.

2. Pro Sieben Sat 1 pusht den Red Button. Vermarkter Seven One Media ermöglicht den Sendern der Gruppe erstmals Online-Shopping inklusive Bezahlung aus einem TV-Spot heraus. Zur Premiere können Zuschauer per Knopfdruck ein Geschenkset inklusive Helene-Fischer-Parfüm bei Douglas kaufen.

3. RTL-Co-Chef sucht nach Digitalerlösen. Um im digitalen Geschäft Geld zu verdienen, setzt Guillaume de Posch, Co-CEO des TV-Senders, auf die Entwicklung neuer Werbeformate, wie er in einem Interview auf RTL.de zu Protokoll gab. Dazu sei unter anderem die Beteiligung an der Realtime-Advertising-Plattform SpotXchange ein entscheidender Schritt.

4. Steuerfahnder ermitteln bei Axel Springer. Im Steuer-Skandal um "Emma"-Gründerin Alice Schwarzer wurden in der Zentrale des Medienhauses in Berlin Dokumente beschlagnahmt, die im Zusammenhang mit Schwarzers Tätigkeit für "Bild" stehen. Das berichtet der "Focus". Demnach sei die Selbstanzeige der 72-Jährigen möglicherweise unvollständig gewesen.

5. McDonald's auf dem absteigenden Ast. Der Fastfood-Riese hat im letzten Monat weltweit in seinen Filialen 2,2 Prozent weniger Produkte verkauft als noch im Vorjahr - in den USA sogar 4,6 Prozent. Insgesamt zeigt die McDonald's-Sales-Kurve der letzten fünf Jahre laut "Business Insider" stark nach unten.

6. Apple kürt die Apps des Jahres. "Quizduell", "Facebook Messenger" und "WhatsApp" auf dem iPhone; "Skype", "Youtube" und "Google Maps" auf dem iPad - das sind die beliebtesten kostenlosen Dienste im App-Store. Auf welche kostenpflichtigen Apps die Apple-Nutzer sonst noch setzten, hat "Curved" aufgelistet.

7. "Grumpy Cat" ist superreich. Die Katze mit dem finsteren Blick, die es bei Youtube zum Klickwunder geschafft hat, soll "T3N" zufolge in den letzten zwei Jahren etwa 100 Millionen Dollar in die Kasse der 28-jährigen Besitzerin Tabatha Bundesen gespielt haben. Grund dafür sind neben den Videos auch zahlreiche Merchandising-Artikel.
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