HORIZONT vor 9

Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen müssen

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So sieht die Anzeigenstrecke für die Apple Watch in der "Vogue" aus
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So sieht die Anzeigenstrecke für die Apple Watch in der "Vogue" aus
Guten Morgen aus Frankfurt! 6:55 Uhr, beim Aussteigen aus dem Verlagsaufzug mit der netten Reinigungskraft zusammengeprallt. Damit zumindest Sie ohne Schrecken ins Wochenende kommen, wünschen wir Ihnen einen ruhigen aber kreativen Arbeitstag. Hier sind die Top-News am Morgen.
1. Zeit für Apple Watch? Apple wird sein mit Spannung erwartetes Gadget voraussichtlich Anfang März im Detail präsentieren. Der iPhone-Konzern lud zu einer Veranstaltung in San Francisco für den 9. März ein. Nach Informationen der Finanznachrichtenagentur Bloomberg soll es um die Apple Watch gehen. Bisher hieß es, die Uhr werde im April in den Handel kommen.

2. Eiertänze der Werbewirkungsforschung. Das Gattungs-Bashing der Medien nervt Kunden und Agenturen: Auch fünf Wochen nach dem erneuten Anlauf der Verlags-Werbewirkungsinitiative "Best for Tracking" (B4T) herrscht weiter Ratlosigkeit auf Kundenseite – und Zweifel an der strategischen Stoßrichtung der Verlage. Doch auch TV bekommt sein Fett weg.

3. Schlechte Noten für Online-Videotheken. Das Angebot der deutschen Videostreaming-Portale wie Netflix und Maxdome stellt seine Nutzer nicht wirklich zufrieden. Das gelte besonders für Abopakete, aber auch für Einzelabruf-Modelle, so die "Stiftung Warentest" in ihrer März-Ausgabe. Keine der Videotheken im Netz kam über das Qualitätsurteil "befriedigend" hinaus, 7 von 13 waren sogar nur "ausreichend".

4. Neue Einnahmequelle für Google. Der Internetriese will künftig auch direkt in seinem App-Store Google Play mit Werbung Geld verdienen. Wie re/code berichtet, sollen dort gesponserte Suchtreffer in ähnlicher Weise angezeigt werden, wie man es bereits von der Google-Suche her kennt.

5. Eklat beim "Daily Telegraph". Peter Oborne war der bestbezahlte Kolumnist der britischen Tageszeitung "Daily Telegraph". Jetzt rechnet er mit der Zeitung ab: Über den Geldwäscheskandal um die Bank HSBC berichtete sie fast nichts. Das habe Gründe. Englands Presse ist in Aufruhr, berichtet faz.net.

6. Retargeting macht Marketer froh. Der Anbieter Ad Roll hat in einer Studie ermittelt, dass immer mehr Werbungtreibende auf das Marketing-Tool zurückgreifen - und ganz offensichtlich zufrieden mit der Aussteuerung sind. So geben demzufolge 74 Prozent der befragten Firmen an, einen Anstieg bei ihren Suchmaschinen-Kampagnen zu verzeichnen, wenn sie Retargeting einsetzen.

7. "Endmoräne einer wilden Ära". Thjnk-Vorstand Karen Heumann plaudert im Interview mit dem "Handelsblatt" (S. 18-19) über den Wandel in der Werbebranche ("Als Post-68erin bin ich ja quasi die Endmoräne einer wilden Ära") und deren neue Sexiness, André Kemper und bei welchem Punkt sie Amir Kassaei zustimmt.
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