HORIZONT vor 9

Sieben Dinge, die Sie heute morgen wissen sollten

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ASMI-Chef Peter Würtenberger hat viel vor
© Foto: Axel Springer
ASMI-Chef Peter Würtenberger hat viel vor
Guten Morgen. Frankfurt, 6 Uhr 31. Eine außergewöhnliche Woche beginnt: Ganz Mediendeutschland ist gespannt auf die Dmexco. Und Apple-Fans freuen sich aufs iPhone 6 und andere Überraschungen aus Cupertino. Wir wünschen erst einmal einen guten Wochenstart und viel Spaß beim Lesen.

1. Axel Springer will Google, Facebook und den TV-Konzernen Paroli bieten. Im Zentrum der Strategie von Axel Springer Media Impact (Asmi) steht eine Offensive bei Bewegtbild und ein massiver Ausbau des Mandatengeschäfts in Print, Online und TV, so Asmi-Chef Peter Würtenberger im HORIZONT-Interview. Das passt: Das Selbstbewusstsein von Würtenberger war schon jeher so überdurchschnittlich wie seine Körpergröße.




2. Die "Neue Zürcher Zeitung" plant Radikal-Relaunch. Der Print-Umfang soll dünner werden, die Nachrichten nur noch online gebracht werden, schreibt die „Schweiz am Sonntag“. Arbeitstitel des Projekts: Neo. Ach ja: Österreich und Deutschland sollen NZZ-Ableger bekommen.


3. Under Armour schlägt in den USA Adidas. Böse Nachricht für Adidas-Chef Herbert Hainer: Zum ersten Mal hat die US-Sportmarke Under Armour mit einem Umsatz von 1,2 Milliarden Dollar (plus 20 Prozent) im laufenden Jahr den deutschen Rivalen überholt, berichtet Quartz.com. Adidas setzte 1,1 Milliarden Dollar um (minus 23 Prozent). An den Nike-Umsatz von 8,9 Milliarden Dollar kommen beide nicht heran.



4. Wie die Mediaagenturen die Welt unter sich aufteilen. Sechs Grafiken, die zeigen: Die Welt ist groß, doch für die Top-Mediaagenturen wiederum ziemlich klein.


5. Deutsche Telekom versucht sich mit Sportwetten. Dass die Zeiten, in denen sich die Deutsche Telekom hauptsächlich mit Telefonie beschäftigt hat, lange vorbei sind, ist bekannt. Dass sie sich künftig auf dem milliardenschweren Sportwetten-Markt betätigen will, wie das "Handelsblatt" berichtet, überrascht dann aber doch ein wenig.


6. Die Folgen der geplanten Datenschutz-Grundverordnung. Im Januar 2012 hat die Europäische Kommission den ersten Vorschlag für eine Datenschutz-Grundverordnung vorgelegt. Seitdem wird vor allem über die strengeren, dem Internetzeitalter angemessener erscheinenden Datenschutzstandards diskutiert - die die Medien- und Werbewirtschaft grundlegend verändern könnten.


7. Die Trends im Pitch-Herbst 2014. Die Tage werden kühler, die Pitch-Phasen heißer. Berater Jan-Piet Stempels hat beobachtet, dass  eine „neue Generation von Marketing-Entscheidern“ bereit ist, sich bei Agenturpräsentationen persönlich stärker zu involvieren. Der Druck auf Agenturen steigt.

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