HORIZONT vor 9

Sechs Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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© David Hein
Guten Morgen aus Frankfurt. Das ist mal eine Hausnummer! Als erster deutscher Sportler hat Mesut Özil die Marke von 10-Millionen-Twitterfollowern geknackt. Wir sind da etwas bescheidener. Unsere Twitter-Fans bekommen dafür aber jeden Morgen taufrisch die von uns mit viel Liebe aufbereiteten wichtigsten News des Tages. Voilà - und hier sind sie:
1. Facebook wird immer mehr zum Youtube-Konkurrenten. Das Thema Video spielt für das Soziale Netzwerk eine immer größere Rolle. Nach 360-Grad-Videos oder der Monetarisierung von Bewegtbild experimentiert Facebook nun auch mit einem Video-Feed in der App. In einzelnen Sparten wie Videos von Facebook-Freunden oder gelikten Seiten sollen die Bewegtbildbeiträge gesammelt werden, berichtet Techcrunch.com.

2. Werbefinanzierte Konkurrenz für Uber. Das neue Unternehmen Nomocab.com bietet ab heute in den USA kostenloses Taxifahren für alle an. Einzige Bedingung: Die Fahrgäste müssen dafür jede Menge Werbung ertragen. NoMoCab finanziert sich über Werbekunden, die die Taxis von außen und innen mit Werbung vollpacken. Die Fahrer fungieren als Werbebotschafter.

3. "New York Times" lockt Print-Leser ins Netz. Mit einem neuen Angebot will der Vorreiter in Sachen Paid Content seine Print-Leser zu digitalen Abonnenten machen. In jeder gedruckten Ausgabe verschenkt die renommierte Tageszeitung einen Code, mit dem der Leser einen Tag kostenlosen Zugang zur NYTimes.com-Website sowie den mobilen Apps erhält, meldet Techcrunch.com. Bereits Ende Juli meldete die "NYT" über eine Million Digitalabonnenten.

4. Condé Nast macht in Musik. Das US-Online-Magazin "Pitchfork" gilt als weltweite, journalistische Musik-Institution. Jetzt gehört Pitchfork, das über ein eigenes Online-TV-Angebot verfügt und internationale Musikfestivals betreibt, zu Condé Nast. Der Verlag will mit der Übernahme die attraktive Zielgruppe der männlichen "Millennials" erreichen, schreibt Mashable.com.

5. Frauenfeindliche Werbung nach wie vor häufig. Der Ärger über frauenfeindliche Werbung beschäftigt den Deutschen Werberat nach wie vor oft. "Sexistische Werbung insgesamt hat nicht zugenommen, sondern die Sensibilität in der Bevölkerung hat sich deutlich erhöht", sagt Geschäftsführerin Julia Busse in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

6. Fünf Jahre mehr für ARD-aktuell-Chef Gniffke. Kai Gniffke, Erster Chefredakteur von ARD aktuell ("Tagesschau", "Tagesthemen"), bleibt weitere fünf Jahre im Amt. In dieser Zeit hat er viel vor. Seine bereits angekündigten Veränderungen - mehr Erklärstücke und Hintergrundbeiträge bei gleichzeitiger Reduzierung der Newsanzahl - könnten bald umgesetzt werden.
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