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Sechs Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Twitter vereinfacht sein Video-Werbe-Programm Amplify
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Twitter vereinfacht sein Video-Werbe-Programm Amplify
Guten Morgen aus Frankfurt! Spannung in Oslo: Bekommt Kanzlerin Angela Merkel den Friedensnobelpreis? Sie gilt zumindest als Favoritin. Heute um 11 Uhr wird das Komitee in der norwegischen Hauptstadt den Namen des Preisträgers bekannt geben. Bis dahin sollten Sie Ihre Aufmerksamkeit aber erst einmal HORIZONT Online widmen - denn hier sind die Top-News von heute Morgen.
1. Twitter öffnet Amplify. Twitter hat das Angebot seines Video-Werbe-Programms Amplify überarbeitet und den Zugang für Werber vereinfacht. Anstatt wie bislang einen festen Vertrag mit einem Publisher abzuschließen, wählt ein Unternehmen einfach Content-Kategorien, in denen sein Spot laufen soll. Die Beta-Version ist ab sofort in den USA verfügbar. Der globale Roll-out sei geplant, schreibt Twitter im Blog.


2. Maas stärkt freien Kreativen den Rücken. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will freie Journalisten, Musiker und Buchautoren künftig besser vor Ausbeutung und Knebelverträgen schützen. Bei den Journalisten geht es vor allem darum, dass sie nicht mehr mit niedrigen Pauschalhonoraren abgefertigt werden sollen, wenn die Auftraggeber ihre Texte - oftmals auch ohne ihr Wissen - mehrfach nutzen. "Kreative müssen von ihrer Arbeit leben können", zitiert FAZ.net den Minister.

3. Media-Markt macht klassische Massenwerbung zum Auslaufmodell. Vor wenigen Tagen präsentierte Media-Markt die Premierenarbeit seiner neuen Leadagentur Zum Roten Hirschen. Visuell gesehen hätte sie durchaus auch vom Vorgänger Ogilvy kommen können. Doch die eigentliche Revolution der Media-Markt-Werbung liegt in der Mediastrategie und dem neu entwickelten Zielgruppenmodell, wie die Macher im HORIZONT-Interview erklären.


4. Storytelling? Es fängt mit Storysearching an! Gute Geschichten muss man nicht nur erzählen können, man muss sie vor allem finden. Dieser Ansicht ist Mirko Kaminski, CEO bei der Agentur Achtung. In seinem lesenswerten Gastbeitrag für HORIZONT nennt er Gründe und Beispiele dafür.

5. Track-CEO Stefan Setzkorn: "Daten sind überhaupt nicht sexy". Nach etwas mehr als sechs Monaten hat die Hamburger Agentur Track (ehemals Rapp Germany) schon sichtbare Spuren hinterlassen. Neben diversen Kampagnen kann sich Kreativchef Stefan Setzkorn über drei Effie-Nominierungen und einen Cannes-Löwen freuen. Er ist darauf zwar stolz, erklärt aber auch, warum es nichts bringt, sich auf Buzzword-Themen wie Big Data und Content Marketing zu stürzen und dabei die klassische Werbung zu vernachlässigen.

6. Alternative zum Like-Button. Als Facebook-Gründer Mark Zuckerberg Mitte September eine Alternative zum "Like"-Button ankündigte, dachten viele gleich an einen "Gefällt mir nicht"-Knopf. Doch Facebook wählt einen anderen Weg mit Symbolen für verschiedene Emotionen: Mit sechs Emoji-Zeichen sollen Nutzer ihre Gefühle besser ausdrücken können.
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