HORIZONT vor 9

Sechs Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Heineken hat eine neue globale Leadagentur
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Heineken hat eine neue globale Leadagentur
Einen sonnigen guten Morgen aus Frankfurt. Na, fühlen Sie sich heute Morgen auch ausgeschlafener als sonst? Kein Wunder, Sie haben ja schließlich die längste Nacht des Sommers hinter sich. Wie gewohnt kurz und knackig: die Top-Branchennews am Morgen.
1. Heineken setzt auf Publicis. Kurz nach Bekanntwerden der Trennung von der langjährigen globalen Leadagentur Wieden+Kennedy hat Heineken seinen neuen Agenturpartner offiziell gemacht: Publicis Worldwide wird künftig die weltweiten Werbegeschicke der Biermarke lenken und dabei mit mehr als zehn Kreativagenturen in den Schlüsselmärkten zusammenarbeiten. Heineken deutete bereits vor zwei Wochen an, dass Publicis Wieden+Kennedy nachfolgen könnte.


2. Facebook testet Cost per View.
Das soziale Netzwerk erlaubt seinen Werbekunden ab sofort, Bewegtbild-Kampagnen nach Cost per View (CPV) einzukaufen. Dabei bietet der Werbungtreibende auf einen festgesetzten Preis für 10-sekündige Views. Aktuell befindet sich das Verfahren in einer weltweiten Testphase - auf vielfachen Wunsch der Kunden.

3. Youtube muss keine Gema-Gebühren für Nutzerinhalte zahlen. Das hat das Landgericht München I gestern entschieden und damit die Schadensersatzklage der Gema abgewiesen. Die Begründung: Youtube ist als Hostprovider nicht unmittelbar verantwortlich für die von den Nutzern hochgeladenen Inhalte.


4. Startschuss für Apple Music. Gestern ist der mit Spannung erwartete Musikdienst von Apple gestartet, mit dem der Konzern auf das immer beliebtere Streaming von Songs reagiert. Aber kann Apple Music mit seinem kostenpflichtigen Abomodell Platzhirsch Spotify wirklich das Wasser reichen? Die Wette gilt.

5. Neun von zehn Amerikaner sind Bingewatcher. Laut einer Studie des TV-Festplatten-Anbieters TiVo schauen stolze 92 Prozent der 12.500 Nutzer in den USA drei oder mehr Episoden eines Formats am Stück - und gelten damit als Bingewatcher. Interessant: 53 Prozent davon praktizieren das exzessive Serienschauen sogar alleine.

6. 7000 Dollar im Monat als Praktikant. Wie "Business Insider" herausgefunden hat, verdienen Praktikanten bei Apple bis zu 38 Dollar pro Stunde und können aufs Jahr betrachtet teilweise auf bis zu 73.000 Dollar kommen - und das ohne unentgeldliche Überstunden und inklusive Unterkunft. Einen Nachteil gibt es aber doch: Die Mitarbeiter werden zu absolutem Stillschweigen gegenüber Außenstehenden verpflichtet.
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