HORIZONT vor 9

Neun Dinge, die Sie heute morgen wissen sollten

   Artikel anhören
Auf Goodwill-Tour: Eric Schmidt
© Foto: Google
Auf Goodwill-Tour: Eric Schmidt
Guten Morgen, liebe HORIZONT-Leser. Der Bahnverkehr erlahmt, der Motor der deutschen Nationalmannschaft auch. Weit entfernt von Streik sind hingegen unsere wichtigsten Branchen-News zum Start in den Arbeitsstag.


1. Streitgespäch mit Google. Gestern trafen Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Ex-Google-CEO Eric Schmidt zusammen - und redeten meist aneinander vorbei, meint das Tech-Magazin "Golem". Gabriel habe beim Publikum mit "kernigen Sprüchen" gepunktet, Schmidt sich mehrmals weggeduckt.

2. Die Ängste der PR-Manager. 41 Prozent der Mitarbeiter von PR- und Kommunikationsabteilungen fürchten sich am meisten vor eigenen inhaltlichen Fehlern, so das Ergebnis einer Studie von News Aktuell. Die Angst vor dem Schreckgespenst "Shitstorm" hält sich aber in Grenzen.


3. Achtung Gründer. Nicht alle Bundesländer fördern Start-ups gleichermaßen, berichtet das "Handelsblatt". Die Finanzierung von Gründern wird damit immer mehr zum Standortfaktor. Am tiefsten in die Tasche greift Bayern.

4. Content ain't no King in Cannes? Branded Content tut sich bei Awards immer noch schwer - oder umgekehrt, findet "AdAge" und analysiert, warum die Disziplin ihren Platz bei den Kreativfestivals noch nicht so richtig gefunden hat.

5. Google die zweite. Der Suchmaschinenriese greift den Konkurrenten Amazon an und weitet seinen Lieferdienst Google Shopping Express aus. Das Angebot mit dem nun verkürzten Namen Google Express gibt es jetzt auch in Washington, D.C., Chicago und Boston.

6. Facebook hilft Werbungtreibenden. Das soziale Netzwerk stellt für seine Kunden einen Leitfaden ins Netz, der die Details von Facebook-Anzeigen genau erklärt und mit den neuesten Änderungen vertraut macht.

7. Wer schaut Netflix? Der US-Streamingdienst geht mit seinen Nutzerdaten nicht gerade hausieren. Die Marktforscher von ComScore haben nun einige Zahlen zum Video-on-Demand-Markt in den USA vorgelegt - auch zum Marktführer Netflix.

8. Geheimniskrämerei auf dem Lerchenberg. Die Ministerpräsidenten wollen ihren Einfluss im ZDF-Fernsehrat behalten - obwohl das Bundesverfassungsgericht die Zahl der Staatsvertreter dort einschränken wollte, berichtet die "FAZ". Wer künftig im ZDF mitmischen darf, wird nun hinter verschlossenen Türen verhandelt.

9. Sexismus beim Film? Die deutschen Regisseurinnen schlagen Alarm: 85 Prozent der Aufträge gingen an Männer, kritisiert die neu gegründete Vereinigung Pro Quote Regie. Dabei stellten Frauen fast die Hälfte aller Regie-Absolventen der Filmhochschulen.
stats