HORIZONT vor 9

Neun Dinge, die Sie heute morgen wissen sollten

Microsoft gibt in den USA am meisten für BtoB-Werbung aus
Microsoft gibt in den USA am meisten für BtoB-Werbung aus
Guten Morgen. Frankfurt, 7 Uhr 15: Keine "FAZ" im Briefkasten - ob der Zeitungsträger Urlaub macht? Hier die Nachrichten für einen guten Wochenstart.



1. Fünf Milliarden Dollar für BtoB-Werbung in den USA. Microsoft und Apple sind nach einer Aufstellung von AdAge die größten BtoB-Werbungtreibenden. Das meiste Werbegeld wird ins Fernsehen investiert.


2. Zeitung I. Drei Autoren philosophieren in der "FAS" und FAZ Online über die Zukunftsaussichten der Tageszeitung. Variante 1: Print stirbt. Variante 2 und "positive Utopie": Es entsteht eine neue, durch journalistische Startups und kostenbewußte traditionelle Verlage geprägte Zeitungslandschaft.



3. Zeitung II. Trotz teilweiser solider Erlöse meiden Investoren derzeit die großen Printhäuser in den USA. "The journalism moment we are living in is more about running for your life than it is about optimism", formuliert die NYT drastisch.


4. Branded Entertainment: Buzzword sucht Business. Noch fehlen in Deutschland Beispiele, dass Branded Entertainment mehr ist als ein hipper Werbebegriff. Und ist gelungene Werbung nicht per se Branded Entertainment, nämlich gute Unterhaltung im Auftrag der Marke?


5. Netflix überholt HBO. Der Internet-TV-Dienst hat erstmals größere Aboeinnahmen erzielt als der US-Bezahlsender HBO, schreibt SZ Online. Beim Gewinn liegt HBO allerdings weiter vorne.


6. Die Gaming-Szene wächst weiter. Gute Nachrichten im Vorfeld der Gamescom: Mit digitalen Spielen wurden in Deutschland 798 Millionen Euro umgesetzt, sechs Prozent mehr als im Vorjahr.


7. Amazon I. Der Onlinehändler und Disney sind im Clinch. Nach einem Cnet-Bericht bietet Amazon keine Vorbestellungen für angekündigte Disney-DVDs ("Captain America") an. Allerdings werden die Filme als digitale Streamings auf Amazons Instant Video durchaus angeboten. Eine ähnliche Strategie hatte der Online-Händler vor wenigen Monaten auch bei Filmen von Warner Home Video verfolgt.


8. Amazon II. Nach den Verlagen mischen sich auch die US-Schriftsteller in das Thema E-Book-Preise ein. "Bücher sollten nicht als Geiseln fungieren", schreibt das "Handelsblatt". 900 Autoren, darunter Stephen King und John Grisham, haben einen entsprechenden Aufruf unterzeichnet.


9. Vom Mann zur Marke. Kein Fußballer ist derzeit so präsent und unverwechselbar wie Thomas Müller. Wie eine Exklusivauswertung von IMAS International dokumentiert, gelang dem Bayern-München-Spieler eine Karriere im Rekordtempo.

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