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Neun Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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David Taylor wird neuer P&G-Chef
© Procter & Gamble
David Taylor wird neuer P&G-Chef
Guten Morgen aus Frankfurt. Heute ist ein besonderer Tag für Windows-Nutzer. Erstmals in der Microsoft-Geschichte können sich User der Vorgängerversionen das neue Betriebssystem Windows 10 gratis herunterladen. Schon immer und natürlich auch weiterhin für Sie kostenfrei: unsere Top-Branchennews am Morgen.
1. David Taylor wird neuer Procter-&-Gamble-CEO. Wie erwartet hat der US-Konsumgütergigant den Manager David Taylor zum neuen Chef berufen. Nach dem Rückzug von Alan Lafley, der zuletzt den Umbau des Unternehmens eingeleitet und dafür seinen Ruhestand unterbrochen hat, galt Taylor - seit 35 Jahren im Konzern - als Top-Anwärter auf den Chefposten.


2. Twitter I. Das Unternehmen schreibt weiter rote Zahlen. Zwar steckt der Kurznachrichtendienst mit einem Minus von 137 Millionen Dollar weiter in den Miesen. Doch wurden die Markterwartungen für das zweite Quartal 2015 deutlich übertroffen: Die Erlöse stiegen um 61 Prozent auf insgesamt 502 Millionen Dollar. Im Nachgang stieg die Twitter-Aktie kurzzeitig um mehr als 10 Prozent.

3. Twitter II. Trotz oder gerade wegen der mäßigen Zahlen greift der Kurznachrichtendienst an. Regelmäßig kritisieren Analysten und Beobachter die Geschäftsentwicklung des Internet-Netzwerkes. Dabei habe man derart "viel in der Pipeline", wie Twitter-President Adam Bain beim HORIZONT-Gespräch beschwört. Neuestes Feature: Ein Terminplaner soll Werbungtreibenden die Anzeigenbuchung im Umfeld eines Live-Events, über das auf Twitter berichtet wird, erleichtern.


4. "Business Insider" soll noch dieses Jahr nach Deutschland kommen. Wie das "Wall Street Journal" in seiner Online-Ausgabe berichtet, plant der US-Branchendienst zum Jahresende den Start eines Ablegers in Deutschland. Möglich machen diesen Schritt vor allem die Axel-Springer-Millionen: Der Verlag war im Januar im Rahmen einer 25-Millionen-Dollar-Finanzierungsrunde bei "Business Insider" eingestiegen.

5. Digitalplattformen vs. Verlage Teil 4. In unserer Serie ist diesmal Zeit-Online-Chef Jochen Wegner an der Reihe und zeigt sich trotz der Pläne von Facebooks Instant Articles, Onlinekiosken und Distributionsplattformen entspannt. Schließlich hat das klassische Mediensystem schon AOL und Yahoo quasi überlebt. Zudem ist er sich sicher: "Apple, Google und Facebook haben weder das Interesse noch die Kompetenz noch gar die Glaubwürdigkeit als Anbieter von klassischem Journalismus."

6. "t3n" auf dem Vormarsch. Seit zehn Jahren hat sich das Digitalmagazin "t3n" zu einer beliebten Marke entwickelt - on- wie offline. Im Gespräch erläutern die Gründer Jan Christe und Andreas Lenz, was ihren Erfolg ausmacht und wieso "t3n" im Social-Media-Bereich besser performt als viele Wettbewerber.

7. Die Gründe für miese Click-Through-Rates. In seinem Gastbeitrag auf HORIZONT Online erklärt Dariusch Hosseini von Exponential Interactive Deutschland, warum so gut wie niemand Online-Banner anklickt und weshalb die Werbungtreibenden bei Digitalkampagnen viel mehr Wert auf die User Journey legen sollten.

8. Bayer-CEO hat das beste Image. Unter allen Chefs der 30 DAX-Konzerne hat Marijn Dekkers, CEO bei dem Pharmariesen, das beste Image. So das Ergebnis des aktuellen "DAX Benchmark" von Unicepta. Hinter Dekkers rangieren Kasper Rorsted von Henkel sowie Daimler-Boss Dieter Zetsche.

9. CBS streamt erstmals alle Super-Bowl-Werbespots live. Novum beim 50. Super Bowl im Februar 2016: Zum ersten Mal wird die US-Sendeanstalt online alle Commercials streamen, die während der Pausen bei dem sportlichen Megaevent ausgestrahlt werden - und zwar in Echtzeit. Bislang konnten Online-Nutzer die Spots erst im Nachgang des Super Bowls auf Videoplattformen wie Youtube sehen.
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