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Neun Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Apple wird am Montag wohl seinen neuen Musikdienst vorstellen
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Apple wird am Montag wohl seinen neuen Musikdienst vorstellen
Guten Morgen aus Frankfurt. Apple, Deutsche Bank, WPP: In den Top-Unternehmen der Branche ist derzeit ganz schön was los. Was genau, erfahren Sie in unseren Top-News am Morgen. Wir wünschen einen guten Start in die Woche!
1. Heute gibt's was von Apple auf die Ohren. Am Montagabend deutscher Zeit startet Apples Entwicklerkonferenz WWDC. Zu den Produkten, die der iPhone-Hersteller in San Francisco aller Wahrscheinlichkeit nach präsentieren wird, gehört auch ein neuer Musikdienst. Dieser soll nur im Abo erhältlich sein.


2. Doppelspitze für Berliner "Spiegel"-Büro? Offenbar gibt es im Hauptstadt-Büro des "Spiegel" zwei Nachfolger für den ehemaligen Leiter Nikolaus Blome. Wie Sonia Álvarez im "Tagesspiegel" berichtet, sollen sich René Pfister und Michael Sauga den Job künftig teilen. Eine Bestätigung vom Verlag gibt es dafür nicht.

3. Samsung verpflichtet Top-Marketer von Unilever. Im März war es noch ein Gerücht, jetzt ist es offiziell: Marc Mathieu, Senior Vice President Marketing bei Unilever, wird den FMCG-Konzern verlassen, um sich Samsung anzuschließen. Laut "Adage" ist noch unklar, welche Rolle er bei den Koreanern einnehmen wird.


4. Manchester United löst Bayern München als wertvollster Fußball-Club der Welt ab. Sportlich lief bei es bei Manchester United seit dem Abgang von Trainer-Legende Sir Alex Ferguson alles andere als rund. Abseits des Platzes sorgen Rekord-Deals wie der mit Neu-Ausrüster Adidas und der neue Medienvertrag der Premier League dafür, dass Manchester United mit einem Wert von über einer Milliarde US-Dollar nun der wertvollste Verein der Welt ist. In dem von Brand Finance ermittelten Ranking liegt der vormalige Spitzenreiter Bayern München damit nur noch auf dem zweiten Rang.

5. Adidas-Aktionäre stellen Fifa-Sponsoring infrage. Der Korruptionsskandal um die Fifa macht auch den Sponsoren des Fußball-Weltverbandes zu schaffen. Namentlich Adidas bekommt dies derzeit zu spüren: Hans-Martin Buhlmann, Vorsitzender der Vereinigung Institutioneller Privatanleger (VIP), forderte den Sportartikler in der "Welt am Sonntag" auf, eine Kündigung des Vertrags mit der Fifa zu prüfen.

6. Der neue starke Mann der Deutschen Bank. Die Doppelspitze bei der Deutschen Bank ist bald Geschichte. Anshu Jain und Jürgen Fitschen machen Platz für John Cryan. Was für ein Mann ist der zukünftige Chef des Kreditinstituts? Die "Süddeutsche Zeitung", die "FAZ" und das "Manager Magazin" analysieren den Führungswechsel und porträtieren den neuen starken Mann der Deutschen Bank.

7. Aktionäre wollen WPP für Sorell-Gehalt rüffeln. Der Versicherungskonzern Standard Life, einer der größten Investoren der weltgrößten Werbeholding WPP, geht offenbar gegen das üppige Salär von deren Chef Martin Sorrell vor. Laut der britischen "Sunday Times" wird sich WPP-Chairman Philip Lader gegenüber dem Investor rechtfertigen müssen. Sorrell verdiente im vergangenen Jahr 43 Millionen Pfund, umgerechnet 56 Millionen Euro.

8. Die oberen 10 Prozent stehen auf Print. Premium-Konsumenten haben eine überdurchschnittliche Akzeptanz gegenüber allen Werbeformen: Besonders positiv wird Printwerbung beurteilt. Das geht aus der HORIZONT-Sonderauswertung der Markt-Media-Initiative "Best for Planning" der Verlagshäuser Axel Springer, Bauer, Gruner + Jahr und Hubert Burda hervor. Eine neue Folge aus der Reihe "4 Grafiken sagen mehr als 1000 Worte".

9. Google mag keine Interstitials. Google will in den Suchergebnissen offenbar Seiten runteranken, die ihre Inhalte hinter Interstitials verstecken. Die großen Werbeeinblendungen waren bereits beim großen "Mobile Friendly"-Update ein negativer Ranking-Faktor. Laut "SEM Post" galt das wahrscheinlich auch für die reguläre Suche auf dem Desktop.
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