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Neun Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Cordt Schnibben geht hart mit Wolfgang Büchner ins Gericht
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Cordt Schnibben geht hart mit Wolfgang Büchner ins Gericht
Guten Morgen aus Frankfurt. Eine turbulente Woche geht zuende, nun warten Weihnachtsmarkt, Glühwein und Nikolaus auf alle Gestressten. Wir leiten den letzten Tag der Arbeitswoche mit diesen Top-News ein.
1. "Spiegel"-Autor lässt Dampf ab. Der Machtkampf beim "Spiegel" ist vorüber, Chefredakteur Büchner und Geschäftsführer Saffe müssen gehen. Welche Wut sich in einigen "Spiegel"-Leuten während der letzten Monate aufgestaut haben muss, wird nun an einem Facebook-Posting von Edelfeder Cordt Schnibben deutlich: In seinem wortreichen Beitrag rechnet der Autor gnadenlos mit Büchner ab.


2. Die vier Schicksalsfragen des "Spiegel". Irgendwann wird die Wut bei Schnibben und Co. verraucht sein. Wie geht es dann weiter an der Ericusspitze? HORIZONT-Redakteur Roland Pimpl analysiert, welche Herausforderungen nun auf den "Spiegel" zukommen.

3. König des Marketings. Der Deutsche Marketing Preis 2014 geht an Immobilienscout24. Die Marke wird für ihr strukturiertes Vorgehen bei allen Marketing-Disziplinen ausgezeichnet, wie Ralf Strauß, Präsident des Deutschen Marketing Verbands (DMV), erklärt.


4. Publicis übertrifft eigene Erwartungen. Eigentlich wollte die französische Werbeholding erst 2018 mehr als die Hälfte ihres Umsatzes im Digitalen erzielen. Durch die Übernahme der Agenturgruppe Sapient wird man dieses Ziel nun aber schon im kommenden Jahr erreichen, wie Publicis-CEO bei einer Konferenz mit Analysten bekannt gab.

5. Prestigeerfolg für Yahoo. Das Unternehmen wird Twitter zwischen 2014 und 2016 als drittgrößter Mobile-Werber der USA überholen, wie "Adage" meldet. Zu Google und Facebook fehlt allerdings weiterhin ein ordentliches Stück.

6. Ordentlich Schotter für Uber. Das umstrittene Startup hat bei einer Finanzierungsrunde satte 1,2 Milliarden Dollar an frischem Kapital eingesammelt. Und das soll noch nicht einmal alles gewesen sein.

7. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Amazon-Chef Jeff Bezos glaubt weiterhin an das Fire Phone. Amazons erstes eigenes Smartphone ist bislang ein Flop. Ein Unternehmen müsse große Wetten eingehen, um seine Zukunft zu sichern, so Bezos bei einer Konferenz des US-Branchendienstes Business Insider.

8. Starbucks will für mehr als Kaffee stehen. Mehr Snacks, ein eigener Lieferservice, Alkohol: Starbucks will durch neue Angebote seinen jährlichen Umsatz bis 2019 um fast 90 Prozent auf 30 Milliarden Dollar ausbauen. Eine seismische Verschiebung im Konsumentenverhalten sei unterwegs, so Starbucks-Chef Howard Schultz bei einer Investorenkonferenz.

9. Oh du langweilige... Kommunikationsberater Dirk Nitsche kritisiert, dass viele Weihnachtskampagnen die Kunst zur Verführung vermissen lassen. Besser machten es unsere britischen Nachbarn, führt Nitsche in seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online aus.
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