HORIZONT vor 9

Acht Dinge, die Sie heute morgen wissen sollten

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Guten Morgen. Frankfurt, 6 Uhr 53. Das chinesische Glückskätzchen auf dem Schreibtisch wackelt aufgeregt mit seinem Ärmchen. Es ist viel passiert in den vergangenen Stunden. Hier die wichtigsten Nachrichten zum Arbeitsstart.



1. Markenportfolio: Henkel ist weiter als P&G. Procter hat jetzt damit begonnen, der Düsseldorfer Konsumgüterriese hat seine Markenkonsolidierung nahezu abgeschlossen. Hatte der Konzern 2008 noch gut 1000 Brands im Portfolio, sind es heute unter 250.


2. Ranking Bewegtbildproduzenten. Die Markenfilm-Gruppe ist Deutschlands größte, Big Fish Deutschlands kreativste Werbefilmproduktion. Die wichtigsten Daten fasst das jährliche HORIZONT-Ranking zusammen.



3. T-Mobiles Attacke auf Twitter. Nachdem der Verkauf von T-Mobile in den USA - wieder einmal - geplatzt ist, rächt sich der US-Chef von T-Mobile mit Verbalattacken per Twitter: "Total chaos at Sprint", ätzt John Legere.


4. AOL legt beim Werbeumsatz zu. Der Werbeumsatz des Unternehmens ist im letzten Quartal um 20 Prozent auf rund 451 Millionen Dollar explodiert - vor allen Dingen dank seiner automatischen Einkaufsplattform und Bewegtbild-Werbung. Der Umsatz mit klassischem Display dagegen ging um 1 Prozent zurück, berichtet AdWeek. Hohe Kosten belasten zudem weiterhin die Bilanz des Internet-Urgesteins.


5. Google löscht auch Wikipedia-Links. Das "Recht auf Vergessen" führt auch dazu, dass der Suchgigant Links auf Wikipedia löscht. Wikipedia spricht von Zensur, schreibt FAZ.net.


6. Apps schaffen Arbeitsplätze. Nicht nur die Erlöse der App-Industrie sind am wachsen, sondern die damit verbundenen Jobs, berichtet Vision Mobile in seiner jüngsten Studie zum Thema: In Europa arbeiten rund 1 Million Menschen in der App-Industrie.


7. Diese Werbung braucht keine Sau. Wahlwerbung ist meistens langweilig. Manchmal ist sie ziemlich peinlich. "Keine Sau braucht die FDP" steht auf einem FDP-Werbeplakat in Brandenburg: ein "Erkenntnisruf des ewigen Deppen", befindet die TAZ.


8. Bundesbürger lieben Fernsehen und Internet. Vor allen Dingen bei den Jüngeren ist das Internet das wichtigste Medium - vor Fernsehen, Tageszeitungen, Radio und Magazinen.
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