HORIZONT vor 9 Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Dienstag, 12. Januar 2016
© David Hein

Guten Morgen aus Frankfurt. Heute wird das Unwort des Jahres gekürt. Der Begriff "Lügenpresse" bekommt also einen Nachfolger - die damit verbundene Problematik beschäftigt uns jedoch leider weiterhin. Und damit zu den wichtigsten Branchen-News an diesem Morgen.

1. Cannes Lions bauen kräftig um

Die Organisatoren der Cannes Lions schrauben weiter fleißig an ihrem Kategoriensystem. Neben den bereits angekündigten Lions Entertainment und Music Lions werden noch zwei weitere neue Löwen eingeführt. Sie werden aus bestehenden Kategorien herausgelöst. Außerdem wird eine weitere Kategorie umbenannt. Darüber hinaus kursieren Gerüchte, wonach der Eigentümer der Cannes Lions diese an die Börse in London bringen will.

2. G+J und "National Enquirer" greifen Bauer, Burda und Funke an

Die trauen sich was: Gruner + Jahr will in Bauers, Burdas und Funkes Yellow-, People- und Service-Revieren wildern und startet im 1. Quartal eine hochauflagige wöchentliche Frauenzeitschrift (Druckauflage 400.000 Exemplare). Und auch der "National Enquirer" hatte sich ja für Deutschland angekündigt. Schon in dieser Woche ist es soweit.

3. Snapchat will Werbewirkung messen lassen

Snapchat verzeichnet inzwischen sieben Milliarden Video Views am Tag - und rückt Facebook damit ordentlich auf die Pelle. Für die Werbeindustrie ist die App derzeit eines der ganz großen Versprechen. Wie sich der Kampagnenerfolg innerhalb der besonders unter Jugendlichen beliebten Anwendung überhaupt messen lässt, ist allerdings eine ungelöste Frage. Snapchat will das ändern, und sucht laut "Digiday" aktuell nach Partnern, die Snapchat-Kampagnen evaluieren.

4. Tesla-Chef hat keine Angst vor Apple-Auto

Elon Musk hält Apples Pläne für ein eigenes Elektroauto für ein "offenes Geheimnis" - immerhin stelle der iPhone-Hersteller seit Monaten hunderte Ingenieure ein. Eine Bedrohung für sein eigenes Unternehmen sei ein Apple-Auto allerdings nicht, so Musk gegenüber der BBC.

5. 2016 wird das Jahr, in dem Display Search überholt

Wenn auch zunächst nur in den USA. Das sagt zumindest E-Marketer in einem am Montag veröffentlichten Report. Demnach würden US-Werbungtreibende in diesem Jahr 32,17 Milliarden Dollar für Banner, Videos und Rich Media-Formate ausgeben. Die Spendings für Search sollen dagegen 29,24 Milliarden Dollar betragen. Für Google ist das wahrlich keine gute Nachricht.

6. Die Werbespendings der ING-Diba unter der Lupe

Die Nachricht ließ aufhorchen: Die ING-Diba will 2016 weniger Geld ins Marketing, genauer in die Neukundengewinnung, investieren. Das kündigt ING-Diba-Chef Roland Boekhout gegenüber der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt an. HORIZONT Online hat die aktuellen Werbespendings der ING-Diba unter die Lupe genommen - und nachgefragt, wie die Sparpläne konkret aussehen.

7. Bayern München tut sich mit Yahoo zusammen

Der FC Bayern München treibt seine internationale Vermarktung weiter voran. Ab sofort kooperiert der Deutsche Rekordmeister mit Yahoo. Der Internetpionier wird künftig Fans auf der ganzen Welt mit exklusivem Content des Vereins versorgen.

8. Der #Aufschrei hat einen Nachfolger

Nach den Ereignissen von Köln in der Silversternacht haben Netzaktivistinnen eine Kampagne gegen sexualisierte Gewalt gestartet - egal, woher der oder die Täter stammen. Die Kampagne mit dem Hashtag #ausnahmslos verbreitet sich derzeit rasant. Eine der Initiatorinnen: Anne Wizorek, die vor 3 Jahren bereits die #Aufschrei-Bewegung gegen sexuelle Belästigung anführte.
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