HORIZONT vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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HORIZONT vor 9 präsentiert die Top-News am Morgen
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HORIZONT vor 9 präsentiert die Top-News am Morgen
Guten Morgen aus Frankfurt. Wie gerne wären wir heute damit eingestiegen, dass Deutschland und die Niederlande gestern ein Zeichen für den Frieden gesetzt haben. Es hat leider nicht sollen sein. Aber wie sagt man beim Fußball? Aufstehen, Mund abputzen, weitermachen!
1. Matussek-Anwalt dementiert "Arschloch"-Äußerung. Joachim Steinhöfel, Anwalt des gestern geschassten "Welt"-Autors Matthias Matussek, widerspricht der Darstellung, wonach sein Mandant Chefredakteur Jan-Eric Peters auf einer Redaktionskonferenz als "durchgeknalltes Arschloch" bezeichnet haben soll. Matussek habe den Konferenzraum gar nicht betreten und sei Peters nicht begegnet, schreibt Steinhöfel auf Facebook.


2. VW wirbt bei US-Kunden um Vertrauen. Der Autobauer versucht in den USA, mit einer Werbekampagne das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen. In großformatigen Anzeigen, die in Titeln wie "New York Times", "Washington Post" und "Wall Street Journal" erscheinen, wendet sich VWs US-Chef Michael Horn direkt an die Kunden und bittet sie um Geduld, während das Unternehmen an der Aufarbeitung des Dieselskandals arbeite.

3. "Charlie Hebdo" antwortet mit Lebensfreude auf den Terror. Auf den Terror vom vergangenen Freitag in Paris reagiert die französische Satirezeitung in ihrer ganz eigenen Weise: Das Titelbild der aktuellen Ausgabe zeigt einen von Kugeln durchlöcherten Mann, der Champagner trinkt, dazu die Schlagzeile "Sie haben die Waffen. Wir scheißen auf sie, wir haben den Champagner!". "Charlie Hebdo" wurde im Januar selbst Schauplatz eines islamistisch motivierten Attentats, bei dem 12 Menschen ermordet wurden.


4. Präsenz, Emotionen und Unverwechselbarkeit von TV-Sendern. Die Marketingberatung Brainjuicer hat untersucht, welche deutschen TV-Sender bei den Zuschauern am bekanntesten sind und das beste Image haben. Die Ergebnisse zeigen, dass öffentlich-rechtlicher Rundfunk und die Privatsender vom Publikum sehr unterschiedlich wahrgenommen werden.

5. Von Quoten, Klumpen und pickligen Teenagern. Der Kampf um Inhalte und eine konvergente Quotenmessung waren nur zwei der großen Themen am ersten Tag des HORIZONT Bewegtbild-Gipfels. Wir haben für Sie zusammengefasst, wie TV-Sender neuen Content entwickeln, welche Bedeutung Multichannel-Networks haben und was sich die Branche von der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung wünscht. Heute geht es weiter in München. Auf Twitter können Sie die Veranstaltung unter dem Hashtag #horbbg15 verfolgen.

6. Audi erprobt die smarte Stadt in den USA. Audi will in einer kleinen Stadt an der US-Ostküste Erfahrungen mit dem vernetzten Verkehr sammeln. Der deutsche Autobauer und Somerville in der Nähe von Boston bringen ein Projekt zur Vernetzung von Fahrzeugen und Verkehrsinfrastruktur auf den Weg. Das soll Parkplatzprobleme und Staus in der Stadt mit rund 80 000 Einwohnern vermeiden.

7. Google möbelt Google+ auf. Da draußen sollen ja schon lange Wetten darüber kursieren, wann Google seine als soziales Netzwerk gestartete Plattform Google+ aufgibt. Nun, so weit ist es offenbar noch lange nicht, denn jetzt verpasst der Internetriese der Plattform ein Redesign. Was sich ändert, beschreibt Drew Olanoff bei Techcrunch.

8. Epica-Award für Terroropfer von Paris. Die traurigste Auszeichnung bei den Epica Awards geht an Fabrice Dubois. Der Texter von Publicis kam am vergangenen Freitag bei den Terroranschlägen von Paris ums Leben. Nun wurde ein Renault-Spot, für den er die Copy entworfen hatte, bei den Epica Awards mit Gold ausgezeichnet. Wie "Adweek" berichtet, erfuhren die Juroren erst nach ihrem Votum, dass sie von Dubois stammt.
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