HORIZONT vor 9

Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

© Ingo Rentz
Guten Morgen aus Frankfurt. Der Sommer gibt auf den letzten Metern noch einmal Vollgas. Wir freuen uns auf steigende, aber erträglichen Temperaturen und wünschen ihnen einen sonnigen Start in den Tag. Hier kommen die Top-Branchennews an diesem Morgen.
1. Media-Saturn gründet Spacelab. Der Elektronikhändler will Start-Ups aus dem Bereich Konsumelektronik mit Kapital und Expertise fördern. Pro Jahr werden zehn junge Unternehmen durch das Spacelab mit jeweils 30.000 Euro sowie Sachleistungen und Beratung gefördert. Hinter dem Programm steht Idealo-Gründer Martin Sinner, der bei Media-Saturn die Electronic Online Group leitet. Außerdem an Bord: Ernst & Young, Barkawi Management Consultants, Serviceplan und Payback.


2. Apple verliert Wischgesten-Prozess. Apple hat den Patentstreit um die Entsperrung von iPhone und iPad mit der typischen Wischbewegung auch vor dem Bundesgerichtshof (BGH) verloren. Der BGH bestätigte damit eine Entscheidung des Bundespatentgerichts, das zuvor dem Apple-Rivalen Motorola rechtgegeben hatte. Die Funktion sei nicht patentfähig.

3. US-Marketer stärken Social und Mobile. Viele Werbungtreibende in den USA wollen künftig mehr Geld in Social Media, Mobile und Marktforschung stecken. Das geht aus dem halbjährlich erhobenen CMO Survey der Fuqua School of Business an der Duke Universität hervor, berichtet Adage.


4. Wie Cord Cutter den TV-Markt aufmischen. In den USA geht die Angst vor "Cord Cuttern" um - Zuschauern, die ihren Fernsehanschluss komplett kündigen. Deutschland scheint dagegen zunächst immun: Hier haben die kommerziellen Anbieter kompletter Senderpakete nie die wirtschaftliche Bedeutung wie in den USA erreicht. Dennoch wird sich der Markt massiv verändern, meint Randy Cooke, VP Programmatic TV bei SpotXChange in einem Gastbeitrag für HORIZONT.

5. "Popstars" singen weiter. RTL 2 wird trotz der enttäuschenden Entwicklung seiner Castingshow "Popstars" nichts an der Ausstrahlung verändern. Ein Unternehmenssprecher sagte am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, dass die Sendung weder verlegt, noch verkürzt oder gar vorzeitig beendet würde. Die zweite Folge hatten am Montag lediglich noch 690.000 Zuschauer gesehen.

6. Donald Trump wirft Journalisten raus. Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat erneut für einen Eklat gesorgt. Bei einer Pressekonferenz ließ er einen hispanischen Journalisten aus dem Saal werfen, der darauf bestand, dem Immobilien-Tycoon eine Frage zu stellen.

7. Google setzt auf Menschen statt Maschinen. Zumindest wenn es um die Erstellung von Playlists für seinen Streamingdienst Play Music geht. Diese seien "gewissenhaft von Menschen statt Robotern" zusammengestellt worden, betont Produktmanager Elliott Breece. Google Music bietet seit dieser Woche auch in Deutschland Playlisten für verschiedenen Alltagssituationen an.
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