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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Deutschlands Cannes-Bilanz kann sich sehen lassen
© Cannes Lions
Deutschlands Cannes-Bilanz kann sich sehen lassen
Guten Morgen aus Frankfurt! Alle Löwen sind vergeben, der Rosé ist ausgeschlürft - die 62. Cannes Lions sind Geschichte. Kreativdeutschland kann ein sehr erfolgreiches Kapitel schreiben. Aber auch wenn Cannes vorbei ist - das Thema wird die Branche auch die nächsten Tage noch intensiv beschäftigen. Hier aber erst einmal die Top-News für heute Morgen.
1. Erfolgreiche Cannes-Bilanz für Deutschland. Dieses Ergebnis kann sich sehen lassen: Deutschland kehrt mit 74 Löwen im Gepäck von der Côte d’Azur zurück. Das sind 31 mehr als voriges Jahr. Der große Gewinner heißt Grabarz & Partner mit insgesamt 14 Löwen. GGH Lowe und Grey folgen im Ranking der erfolgreichsten deutschen Agenturen auf dem Treppchen.


2. Apple Music - Wegbereiter der Streaming-Revolution? Morgen, am 30. Juni, gibt Apple den Startschuss für seinen Musikdienst. In dem Geschäft bricht damit eine neue Ära an. "Die nächsten 18 Monate werden radikal verändern, wie die Menschen Musik hören", so der Chef des Lautsprecher-Spezialisten Sonos, John MacFarlane. Das Streaming stehe vor dem Sprung in den Massenmarkt. Und der Dienst Apple Music werde die Entwicklung entscheidend beschleunigen.

3. Bald hat es sich ausgequalmt. Die Hersteller von E-Zigaretten investieren derzeit in den Aufbau ihrer Marken. Doch alle Mühen könnten vergebens sein. Ab Mai 2016 gelten für die elektrische Alternative die Werbebeschränkungen der Tabakbranche. Der droht das komplette Werbeverbot.


4. Gehaltsdiskussion: "Ein falsches Bild vorgaukeln, nützt nicht". Die Allianz inhabergeführter Kommunikationsagenturen (Aika) fühlt sich in der Diskussion um die Bezahlung in Agenturen falsch verstanden. Zahlen des Verbandes zum Gehalt von Agenturangestellten im Bereich Kreation/Design wurden vom GWA mit eigenen Zahlen gekontert. Nach Ansicht von Aika-Chef Carsten Lange werden damit aber Äpfel mit Birnen verglichen.

5. "Recht auf Vergessen" bewegt die Gemüter weiterhin. Gut ein Jahr nach dem umstrittenen Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum "Recht auf Vergessen" hadern alle beteiligten Parteien mit den Folgen. Sowohl Google als auch manche Medienanbieter sowie Datenschützer fordern teilweise konkrete Nachbesserungen im Umgang mit dem Urteil – wenn auch ziemlich unterschiedliche.

6. Volkswagen baut Billigautos. Ab 2018 ist es soweit. VW-Chef Martin Winterkorn will ab 2018 eine "Budget-Car-Familie" auf den Markt bringen - "mit SUV, Stufen- und Schrägheck", so der Konzernchef gegenüber "Bild am Sonntag". Die Fahrzeuge sollen in China gebaut werden und zwischen 8000 und 11.000 Euro kosten.

7. Ebay spaltet Paypal ab. Was Ebay bereits vor einem Jahr angekündigt hat, tritt nun ein. Die Online-Handelsplattform wird den Bezahldienst Paypal am 17. Juli abspalten. Am 20. Juli soll Paypal dann an als ein eigenständiges Unternehmen an die Börse kommen. Ebay geht davon aus, dass seine beiden Teile getrennt erfolgreicher sein können.

8. CNN-Reporterin fällt auf ISIS-Dildo-Flagge rein. Eine CNN-Reporterin berichtete am Samstag über eine vermeintlich schockierende Entdeckung: Sie meinte, eine ISIS-Flagge auf der Londoner Pride Parade ausgemacht zu haben. Was sie übersah: Es handelte sich dabei um eine Parodie, die zahlreiche Dildos und "Analstöpsel" zierte, wie Dwdl.de meldet.
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