HORIZONT vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Die Zentrale von Procter & Gamble in Cincinnati
© P&G
Die Zentrale von Procter & Gamble in Cincinnati
Guten Morgen aus Frankfurt. Darauf hat die Welt gewartet: US-Präsident Barack Obama twittert endlich und hatte binnen Minuten hunderttausende Follower - mittlerweile sind es über 1,5 Millionen. Da kann er jetzt ja auch HORIZONT folgen - und bekommt so jeden Tag die wichtigsten Branchennews am Morgen frei Haus. Heute ganz bewusst ohne Bahnstreik-Meldung.


1. Procter & Gamble bündelt Rasierermarken bei Grey.
Im Zuge der Spar- und Kürzungsorgie beim Konsumgüter-Riesen wandern in den USA die Werbeetats der Marken Venus, Braun und Art of Shaving von Omnicoms BBDO zu der WPP-Agentur Grey, wie "Ad Age" berichtet. Vor zwei Jahren hat sich BBDO bereits Gillette Men gesichert. Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Procter & Gamble bei seinen Agenturenbeziehungen bis zu 500 Millionen US-Dollar sparen will.

2. Luxus-Marken klagen gegen Alibaba.
Weil der chinesische IT-Riese auf seinen Handelsplattformen zu wenig gegen den Verkauf von Fälschungen unternimmt, klagen Luxus-Modemarken wie Gucci und Yves Saint Laurent jetzt gegen Alibaba. Unter anderem werden Nutzer bei der Suche nach Modeartikeln Begriffe wie "Guchi" und "Cucchi" angeboten, die dann zu den illegalien Kopien führen.


3. Auch Microsoft bietet für Nokias Kartendienst.
Der Käuferwettstreit um Here nimmt offensichtlich Fahrt auf: Neben mehreren Allianzen mit Interessenten wie Uber und Digitalunternehmen aus China hat sich jetzt auch Microsoft in Stellung gebracht. Der gut ausgebaute Dienst von Nokia soll dem Vernehmen nach mindestens drei Milliarden Euro kosten.

4. Kein Vergleich bei Kachelmann-Klage gegen "Bild".
Im Fall der Millionen-Klage von TV-Moderator Jörg Kachelmann gegen das Springer-Blatt konnten sich beide Parteien nicht auf eine freiwillige Zahlung des Beklagten an den Kläger einigen. Kachelmann fordert von "Bild" wegen Verleumdung eine Rekordsumme von 2,25 Millionen Euro. Jetzt kommt es am 2. September zum Urteil des Kölner Landgerichts.

5. Twitter passt seine Suche an. Der Kurznachrichtendienst führt ein verändertes Interface für seine Suchergebnis-Seite ein. Nutzer haben jetzt die Möglichkeit, ihre Resultate nach Top-Tweets, Live-Tweets, Profilen, Fotos, Videos, News und mehr zu filtern. Zudem werden dem User beliebte und verwandte Suchbegriffe angeboten.

6. Mit der Apple Watch den Fernseher bedienen. Wie "9to5Mac.com" berichtet, soll es mit der im Juni startenden neuen Apple-TV-Generation möglich sein, das Gerät primär mit der Computeruhr des Konzerns zu bedienen. Zudem soll das neue Apple TV eine Siri-Integration bieten und zahlreiche Apps unterstützen.

7. Und nochmal Apple.
iPhone, iPad, Macbook, Apple Watch - aber ein eigenes Fernsehgerät des Apfelkonzerns wird es wohl nicht geben. Das berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Personen. Demnach sei das Projekt nach über einem Jahrzehnt auf Eis gelegt worden, weil man in einem umkämpften Markt nicht genügend innovative Funktionen bereitstellen könne.

8. Das Leben nach "Mad Men".
Die Millionen Fans der Serie um Werbestar Don Draper fragen sich nach dem gelaufenen Finale der letzten Staffel: Mit welcher Serie kann es jetzt weitergehen? Die "New York Times" gibt Anregungen.

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