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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Die Bahn setzt in ihrem Imagespot auf Ironie
© Deutsche Bahn
Die Bahn setzt in ihrem Imagespot auf Ironie
Guten Morgen aus Frankfurt. Wieder startet eine verkürzte Arbeitswoche mit viel Sonnenschein. Dazu soll erstmals in diesem Jahr die 30-Grad-Marke geknackt werden. Mindestens genauso heiß: unsere Branchennews für einen guten Start in die Woche.




1. Ironie funktioniert.
Der längste Bahnstreik der Geschichte ist seit gestern vorüber. Zeit, sich auf die Werbung der Deutschen Bahn zu konzentrieren: Im aktuellen Yougov-Werbecheck erläutert Vorstand Holger Geißler, wieso die aktuelle Kampagne "Diese Zeit gehört dir" trotz des Mittels der Ironie sehr gut funktioniert und das Unternehmen damit einen Drahtseilakt meistert.


2. Dreimal Gold für "Rechts gegen Rechts".
Der Siegeszug der Anti-Nazi-Kampagne von GGH Lowe und Grabarz & Partner geht weiter: Beim Spotlight Festival gewann der Auftritt dreimal Gold in den Sparten Web & Mobile sowie Cases und zudem den Publikumspreis. In der Kategorie TV & Kino hatte Heimat mit "Gothic Girl" für Hornbach die Nase bei der Fachjury vorne, das Publium votierte für die True-Fruits-Kampagne "Ehrlicher kann Obst nicht sein" von BBDO.

3. 28 Pencils für Deutschland bei der One Show.
Der große Abräumer dabei aus deutscher Sicht - Überraschung: GGH Lowe und Grabarz & Partner mit "Rechts gegen Rechts". Auch in New York gab es für das Duo 3-mal Gold und 1-mal Silber. Insgesamt holten die hiesigen Kreativschmieden 11 Pencils mehr als im Vorjahr.

4. Milliarden-Finanzspritze für Uber.
Wie "Wall Street Journal" und "New York Times" berichten, holt sich der umstrittene Fahrdienst-Vermittler nach nur wenigen Monaten die nächsten Investoren ins Boot - und die wollen mindestens 1,5 Milliarden US-Dollar zahlen. Der Wert des Unternehmens könnte damit auf bis zu 50 Milliarden US-Dollar steigen - nur Facebook hatte bisher in einer Finanzierungsrunde vor dem Börsengang eine solche Bewertung erzielt.

5. It's all about content.
Im Interview mit HORIZONT erklärt Patrick Kammerer, Director Public Affairs and Communications bei Coca-Cola Deutschland, das Erfolgsrezept des Online-Magazins "Journey" und warum klassische Corporate Websites nicht mehr zeitgemäß sind.

6. Aus Mullen und Lowe wird Mullen Lowe Group. Die beiden Agenturen aus dem Hause Interpublic agieren künftig unter einem Dach, Mullen-CEO Alex Leikikh wird dabei weltweiter Geschäftsführer. Michael Wall, bisher Chef von Lowe & Partners, verlässt dagegen das Unternehmen. Laut Interpublic will man mit dem Merger das dritte globale Full-Service-Network der Gruppe neben FCB und McCann schaffen.

7. 46 Prozent der Videowerbung in Web und Mobile bleiben ungesehen. Das hat Google laut "Ad Age" ermittelt. Demnach würden viele Nutzer beispielsweise während eines Pre-Roll-Clips in einen anderen Tab wechseln oder nach unten scrollen. Diese Zahlen gelten jedoch ausdrücklich nicht für Youtube: Dort würden dagegen 91 Prozent der Video Ads zumindest für wenige Sekunden angesehen.

8. 25 Jahre SZ-Magazin. Die Magazin-Beilage der "Süddeutschen Zeitung" wird ein Vierteljahrhundert alt und erscheint ausnahmsweise am heutigen Montag (statt freitags). Auf 92 Seiten gibt es dazu 200 denkwürdige Artikel aus deren Geschichte.

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