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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Miese Stimmung bei Deutschlands Pressesprechern
© Faktenkontor/News Aktuell
Miese Stimmung bei Deutschlands Pressesprechern
Guten Morgen. Frankfurt, 6 Uhr 15. Das ist das einzig Gute am Bahnstreik: Man entdeckt wieder, wie aufmunternd es sein kann, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. In diesem Sinne viel Spaß mit den frischesten Nachrichten von heute Morgen.

1. Wie Europa den digitalen Anschluß behalten will. Europa bedeutet kulturelle und  wirtschaftliche Vielfalt. Doch für die digitale Wirtschaft will die EU-Kommission einen einheitlichen Markt etablieren. Das Strategiepapier („Single Digital Market“), das heute vorgestellt wird, wird laut „Süddeutscher Zeitung“ auch ein härteres Vorgehen gegen Google vorschlagen.




2. Zeitenwende bei der Google-Suche. Erstmals hat die Zahl der mobilen Suchanfragen die Zahl der stationären Suchrecherchen überholt. Laut "Adweek" hat Google deshalb mobileoptimierte Anzeigenformate entwickelt.


3. Pressesprecher fühlen sich überfordert. Zu viele Aufgaben für zu wenig Mitarbeiter. Das ist mit Abstand der größte Frust-Faktor in deutschen Pressestellen. 40 Prozent der PR-Spezialisten sind der Meinung, dass sie die Fülle ihrer Aufgaben nicht mehr zufriedenstellend bewältigen können, hat eine Untersuchung der dpa-Tochter News Aktuell jetzt ergeben.



4. Vorsicht Verwechslungsgefahr? In Europa darf der zu Microsoft gehörende Telefondienst Skype vorerst nicht seinen  Markennamen eintragen – die Verwechslungsgefahr mit dem Pay-TV-Network Sky sei zu groß. Das hat jetzt ein EU-Gericht entschieden. Skype hat allerdings die Möglichkeit, beim Europäischen Gerichtshof Berufung zu beantragen.


5. Apple macht Front gegen Spotify. Kurz vor dem Start des eigenen Streamingdienstes Beats will Apple Musiklabels dazu drängen, sich aus Gratis-Hör-Diensten wie Spotify zurückzuziehen. Die Apple-Strategie hat laut „Süddeutscher Zeitung“ die US-Aufsichtsbehörden auf den Plan gerufen.


6. Netflix will es wissen. Er ist der Liebling der Netzgemeinde, ein charmanter Erzähler und visionärer Geschäftsmann. Auf der Re:Publica formuliert Netflix-CEO Reed Hastings, wie er dem linearen TV den Garaus machen will: „Wir wollen die besten Storyteller der Welt zu einer globalen Stimme zusammenführen."


7. Bewegtbild wächst – vor allen Dingen mobile. Die Ausgaben für Bewegtbild-Werbung auf Smartphones und Tablets werden zumindest bis zum Jahr 2020 dreimal schneller wachsen als die Ausgaben für Bewegtbild-Werbung auf dem stationären PC, hat Business Insider in einer Studie festgestellt. Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung: Klassische Displayanzeigen werden zunehmend durch Videowerbung ersetzt.


8. Märchenhafte Bilanz von Disney. Vor allen Dingen des Umsatzes mit Fanartikeln für die Blockbuster „Avengers“ und „Frozen“ und seinen Vergnügungsparks wegen konnte der Disney-Konzern im vergangenen Quartal den Gewinn um rund 10 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar steigern.

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