HORIZONT vor 9

Neun Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Jochen Wegner
© Vera Tammen
Jochen Wegner
Guten Morgen aus Frankfurt. Eine gute Nachricht vorweg: Heute ist Frühlingsanfang. Wir wünschen Ihnen einen guten letzten Arbeitstag und einen entspannten Start ins Wochenende. Hier kommen die Top-News an diesem Morgen.
1. Jochen Wegner über SXSW. Im Interview mit HORIZONT schwärmt der Chefredakteur von Zeit Online über die Technologiemesse SXSW in Austin. Wer sich für digitale Trends interessiere, finde dort "Input für ein Jahr".


2. Amazon hebt ab. Der Versandhändler darf in den USA Drohnen für die Auslieferung von Paketen testen. Die Fluggeräte dürfen aber nur am Tag abheben und müssen in Sichtweite des Steuernden  bleiben.

3. Edle Konkurrenz für die Apple Watch. Der Schweizer Luxus-Uhrenhersteller TAG Heuer hat auf der Uhrenmesse Baselwatch eine eigene Smartwatch angekündigt. Mit an Bord: Google und der Chiphersteller Intel.


4. Varoufakis wünscht Deutschen "bessere Medien". Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis bleibt bei seiner Version: Das Stinkefinger-Video sei gefälscht. Die Deutschen hätten "bessere Medien verdient", sagt er gestern zu einer Reporterin.

5. Gericht stärkt Bewertungsportalen den Rücken. Betreiber von Online-Bewertungsportalen müssen negative Kommentare nicht vorab inhaltlich prüfen. Das entschied der Bundesgerichtshof am Donnerstag. Ein Hostel hatte das Reiseportal Holidaycheck wegen einer unzutreffenden Bewertung verklagt.

6. Havas macht mehr Gewinn. Der Netto-Gewinn der französischen Werbeholding stieg im vergangenen Jahr um 9,4 Prozent auf 149 Millionen Euro. Dem laufenden Jahr sehe er gelassen entgegen, sagte CEO Yannick Bolloré am Donnerstag laut Adage vor Finanzanalysten.

7. Der neue Hornbach-Spot im Check. Im Yougov-Werbecheck nimmt Holger Geißler diese Woche die Frühjahrskampagne von Hornbach unter die Lupe. Sein Fazit: Der Spot irritiert zunächst, wächst dann jedoch langsam, aber sicher.

8. E-Autos brauchen "one more thing". Markenberater Roland Albrecht von der Heidelberger Agentur GoYa glaubt, dass sich E-Autos nur dann durchsetzen werden, wenn die Kunden endlich auch emotional angesprochen werden.

9. taz zieht Konsequenzen. Nachdem ein Mitarbeiter die Redaktion ausgespäht haben soll, verschlüsselt die linksalternative Tageszeitung ihre interne Kommunikation.
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