HORIZONT vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Eines von insgesamt 14 gerügten Motiven (Bild: Werberat)
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Eines von insgesamt 14 gerügten Motiven (Bild: Werberat)
Guten Morgen aus Frankfurt. Sollten Sie schlecht geschlafen haben, könnte es daran liegen, dass heute Vollmond ist. Zum Wachwerden kommt hier eine volle Ladung wichtiger Nachrichten - ganz ohne Nebenwirkungen.
1. Geschmacklosigkeiten am Pranger. Der Deutsche Werberat hatte 2014 mehr Arbeit. Insgesamt prüfte das Gremium 566 Motive und Spots. Ein Plus von 8 Prozent. 14 Mal rügte die Instanz öffentlich.


2. RTL Group glänzt nicht. Der TV-Konzern hat 2014 einen stabilen Umsatz von 5,81 Milliarden Euro erzielt, der Gewinn sank jedoch um rund ein Fünftel auf 734 Millionen Euro.

3. Unilever-Mediachef sieht Digital-Defizite bei Agenturen. Im Interview mit HORIZONT lobt Arne Kirchem, seit gut einem Jahr Mediachef bei Unilever, die "extrem kompetenten Leute" bei Facebook und Google - und geht mit den TV-Vermarktern sowie den Werbeagenturen kritisch ins Gericht. 


4. Ex-CEO verklagt Dentsu Aegis. Andreas Bölte, bis Sommer 2014 Chef der Gruppe in Deutschland und Zentraleuropa, hat seinen ehemaligen Arbeitgeber verklagt. Worum es in dem Rechtsstreit im Detail geht, ist unklar.

5. "Penthouse" feiert Comeback. Pünktlich zum 50. Geburtstag kehrt das Männermagazin auch in Deutschland an den Kiosk zurück. Neuer Lizenzpartner ist die Borgmeier Media Gruppe aus Delmenhorst.

6. Werbung als Slideshow. Der Fotodienst Instagram hat mit "Carousel" ein neues Werbeformat vorgestellt, das es Werbungtreibenden ermöglicht, mit einer Abfolge von Bildern kleine Geschichten zu erzählen. Außerdem sind in der App ab sofort auch Web-Links möglich.

7. Lenovo bläst zum Angriff. Innerhalb von acht Jahren ist das Unternehmen zum größten PC-Hersteller der Welt aufgestiegen, nun nehmen die Chinesen den Smartphone-Markt ins Visier. Das selbstbewusste Ziel: Die Marktführerschaft.

8. TV-Nachrichten werden immer schlimmer. Das geht aus einer Umfrage von Forsa hervor. Demnach empfinden 38 Prozent der Befragten, dass die Fernsehnachrichten immer schockierender werden. 70 Prozent befürworten es, wenn die Sender auf besonders drastische Bilder verzichten.
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