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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Die Sparkassen überdenken ihren Markenauftritt
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Die Sparkassen überdenken ihren Markenauftritt
Guten Morgen aus Frankfurt. Heute ist nicht nur Fastnacht, sondern auch der "Tag der zufälligen Nettigkeiten". Wir überlassen nichts dem Zufall, sondern beliefern Sie gewohnt zuverlässig mit den wichtigsten Nachrichten an diesem Morgen.
1. Wenn's um Geld geht... Die Sparkassen stellen derzeit ihre Marketingstrategie auf den Prüfstand. Sogar der seit 1963 existierende Slogan "Wenn's um Geld geht - Sparkasse" soll nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" zur Debatte stehen.

2. Facebook zielt auf Meinungsmacher. Experten und Meinungsführer können für Marken wichtige Multiplikatoren sein. Facebook hat laut Techcrunch nun einen Weg gefunden, Meinungsmacher in dem sozialen Netzwerk zu identifizieren und gezielt mit Werbung anzusprechen.

3. Marketer sehen Native Advertising skeptisch. Zwei Drittel aller werbungtreibenden Unternehmen in den USA wollen ihre Budgets für Content Marketing aufstocken. Allerdings stehen viele Marketing-Entscheider der Werbung im redaktionellem Gewand nach wie vor skeptisch gegenüber, hat die Association of National Advertisers herausgefunden.

4. DOSB bremst Air Berlin. Die Fluggesellschaft musste ein Werbebanner auf einem seiner Flugzeuge überkleben. Der Grund: Nur offizielle Partner des Deutschen Olympischen Sportbundes dürfen die Begriffe "Olympia und "olympisch" verwenden. Air Berlin unterstützt die Bewerbung Berlins für die Olympischen Spiele.

5. Dölz für Facebook. Die überraschende Ernennung von Marianne Dölz als DACH-Chefin von Facebook ist ein erneuter Beleg dafür, wie attraktiv Internetkonzerne inzwischen für Topmanager mit eher klassischem Hintergrund sind. Und sie unterstreicht, dass klassisches Marken- und Media-Know-how für die werbefinanzierten Google, Facebook und Co immer wichtiger wird.

6. Google bietet keine Hilfe mehr. Der Internetkonzern macht seinen Dienst Helpouts dicht, bei dem Experten Hilfestellungen bei Alltagsproblemen gegeben haben. Das seit Ende 2013 bestehende Angebot sei zu langsam gewachsen.

7. Barca bittet zur Kasse. Der FC Barcelona hat die audiovisuellen Rechte für die Saison 2015/2016 für 140 Millionen Euro an den Telekommunikationsriesen Telefonica verkauft. Das meldet der Sportinformationsdienst SID. Die Profi-Vereine in Spanien können ihre Medienrechte individuell vergeben.

8. Koreanische Schlammschlacht. Die südkoreanischen Elektronikriesen LG und Samsung überziehen sich derzeit mit Vorwürfen und Klagen. Samsung beschuldigt LG-Manager, auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin Waschmaschinen beschädigt zu haben. Die beiden Unternehmen liefern sich bereits seit Jahren eine erbitterte PR-Schlacht, berichtet das "Handelsblatt".
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