HORIZONT vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Dang sieht TV im Vorteil
© IP Deutschland
Dang sieht TV im Vorteil

Guten Morgen. Frankfurt, 6 Uhr 21. Die dreijährige Tochter kommt aus ihrem Zimmer:  „Papa, ich will Biene Maja auf dem iPad schauen.“ Wir wünschen einen guten Arbeitsstart ohne Biene Maja, aber mit den wirklich wichtigen Nachrichten vor 9 Uhr.



1. Sinkender Printmarktanteil „längst fällige Anpassung“. Das sagt Matthias Dang, Geschäftsführer des RTL-Vermarkters IP. Er geht davon aus, dass Zeitungen und Zeitschriften weiter verlieren werden, "denn Print ist gemessen an Mediennutzungszeit und Werbewirkung immer noch deutlich überbewertet", so Dang im HORIZONT-Interview.

2. 750.000 US-Dollar. Soviel soll nach Adweek-Informationen eine Anzeige in dem Teenie-Social-Network Snapchat kosten – pro Tag und nicht etwa pro Monat.


3. Was Menschen von Marken erwarten. Sinnstiftung, Transparenz, Gleichberechtigung – 15.000 Menschen geben der Agentur Edelman Auskunft: ein neues Beispiel aus der beliebten Serie „Fünf Tabellen sagen mehr als 1000 Worte."

4. Patentstreit zwischen Apple und Ericsson eskaliert. Es gehört mittlerweile zur gängigen Praxis in der IT-Branche, seinen Konkurrenten wegen Lizenzen und Patenten zu verklagen. Anfang der Woche hatte Apple Klage eingereicht. Darauf antwortet Ericsson laut Handelsblatt nun mit einer Gegenklage.

5. Free-TV schlägt Kino. Wenn die Deutschen vor der Wahl stehen, über welchen Kanal sie einen aktuellen Kinohit sehen möchten, liegt die Free-TV-Premiere deutlich vor dem Gang ins Kino, zeigt eine Umfrage des Link Instituts für Markt- und Sozialforschung.

6. Mexikanischer Industriemagnat investiert in die „New York Times“. Carlos Slim, nach Bill Gates der zweitreichste Mensch der Welt, hat laut FAZ.net seinen Anteil an der „NYT“ von 8 auf 16,8 Prozent erhöht. Damit ist Slim der größte Einzelaktionär des Medienunternehmens.

7. Facebook launcht seine Business-Version. “Facebook at work” wird laut Techcrunch heute in einer Beta-Version gelauncht. Damit kann Facebook für Unternehmen und berufliche Zwecke genutzt werden.

8. Werbewirkungsforschung auch ohne AIM schwierig. Beim neuen Anlauf, eine gemeinsame Werbewirkungsforschung für Zeitschriften zu etablieren, stoßen die nun federführenden Großverlage bisher auf weniger Interesse als erhofft. So wenden sich Spiegel-Verlag und Olympia Verlag ("Kicker") vom Projekt ab; andere zögern und verhandeln noch.

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