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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Gibt es Whatsapp bald als Desktop-Version?
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Gibt es Whatsapp bald als Desktop-Version?
Guten Morgen aus Frankfurt! Heute Morgen war in unserem Redaktions-Weihnachtskalender ein Päckchen Brausepulver. Waldmeistergeschmack. Um auch Ihren Start in den Tag prickelnd zu gestalten, gibt es jetzt die Top-News an diesem 16. Dezember.
1. Whatsapp testet Desktop-Version. Niederländische Blogger haben laut der "Süddeutschen Zeitung" Hinweise darauf gefunden, dass Whatsapp an einer Desktop-Version arbeitet. Damit könnte die Kurznachrichten-Software nicht mehr nur auf mobilen Geräten, sondern auch auf dem Computer genutzt werden.

2. Amazon weitet Streik aus. Die Gewerkschaft Verdi hat den Streik bei Amazon auf ein sechstes Versandlager ausgeweitet. Mitarbeiter des Logistik-Zentrums in Koblenz legten am Dienstagmorgen die Arbeit nieder. Damit wird erstmals an sechs der neun deutschen Amazon-Standorte gleichzeitig gestreikt.

3. Milliarden für die Deutsche Telekom. Die Deutsche Telekom und ihr französischer Partner Orange wollen ihr britisches Mobilfunkgeschäft unter dem Markennamen Everything Everywhere an die British Telecom verkaufen. Es geht um mehr als 15 Milliarden Euro.

4. Zunehmende Gewalt gegen Journalisten. Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" stellt fest, dass immer mehr Journalisten Opfer von Entführungen werden, meldet faz.net. Auch die Zahl der getöteten Reporter ist hoch. In fünf Gegenden ist es besonders gefährlich.

5. Rote Karte für Uber. Nach Indien, den Niederlanden, Spanien verbietet jetzt auch Frankreich den Mitfahrdienst Uber. Die Pariser Behörden fanden drastische Worte: Ubers Angebot sei eine echte Gefahr für den Verbraucher.

6. Jung von Matt verliert Geschäftsführer. Deneke von Weltzien wird ab Anfang 2015 nicht mehr für die Agentur arbeiten. Der Vertrag des Kreativgeschäftsführers wurde gekündigt und läuft Ende des Jahres aus. Zuletzt befanden sich von Weltzien und die Agenturspitze in Gesprächen über eine neue Rolle für den 56-Jährigen. Dabei wurde bislang keine Lösung gefunden.

7. Deutsche Agenturen zwitschern. Laut dem neuen Social-Media-Report des Analyseunternehmens Brandwatch steigt Twitter in der Gunst der deutschen Agenturen. Sie posten immer häufiger bei dem Kurznachrichtendienst und sorgen so für eine höhere Interaktion in der Twitter-Community.

8. Ehrung für Frank Schirrmacher. Der überraschend verstorbene "FAZ"-Mitherausgeber Frank Schirrmacher wird von der Jury der "Journalisten des Jahres", eine Auszeichnung des "medium magazins", postum mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Er habe die intellektuellen Debatten wie kein anderer Journalist geprägt.


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