HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

© Ingo Rentz
Guten Morgen aus Frankfurt! Seit gestern Abend wissen wir: Die für Europa richtungsweisende Präsidentschaftswahl in Frankreich läuft auf ein Duell zwischen Emmanuel Macron und Marine Le Pen hinaus. Linksliberaler gegen Rechtspopulistin - ein Duell der Extreme. Starten Sie gut in die Woche mit unseren Top-Branchennews am Morgen.

1. "The Guardian" steigt bei Instant Articles und Apple News aus

Die britische Tageszeitung "The Guardian" veröffentlicht ab sofort keine Inhalte mehr über Facebooks Instant Articles und Apple News. Wie "Digiday" berichtet, ist das Blatt unzufrieden mit dem betriebswirtschaftlichen Nutzen. "The Guardian" veröffentlichte seit 2015 als einer der ersten Publisher alle Artikel auf den beiden Plattformen.

2. Start von Amazon Fresh könnte Pleitewelle auslösen

Schon bald will der E-Commerce-Riese Amazon hierzulande auch frische Lebensmittel liefern. Doch der geplante Start von Amazon Fresh könnte eine Pleitewelle im deutschen Lebensmittelhandel auslösen, warnt nun Christoph Niering, Vorsitzender des Berufsverbands der Insolvenzverwalter in Deutschland (VID), in der "Wirtschaftswoche". Die Entwicklung gehe klar zulasten traditioneller Handelsketten und ihrer Lieferanten.


3. Uber verstieß gegen Apples Datenschutzregeln

Der umstrittene Fahrdienstvermittler Uber stand nach einem aktuellen Bericht der "New York Times" kurz davor, aus dem App Store von Apple entfernt zu werden. Grund: Der Dienst habe gegen Apples Datenschutzregeln verstoßen und die Nutzer etwa nach Löschen der App weiter identifiziert. Apple-Chef Tim Cook habe damals den sofortigen Stopp gefordert.

4. Wird die Marketing-Relevanz von Snapchat überbewertet?

Snapchat verzeichnet seit 2014 einen Anstieg von 207 Prozent in der täglichen Nutzung. Dennoch eignet sich die App längst nicht für alle Marken als Werbekanal. Das zeigt eine aktuelle Studie von Universal McCann (UM). Aus dieser geht hervor, dass Snapchat zwar grundsätzlich sehr gut als Werbe-Plattform funktionieren kann - aber nur für eine überschaubare Zielgruppe.

5. Warum Marken mit Micro-Influencern arbeiten sollten

Bianca "Bibi" Heinicke, Dagi Bee, Julienco - die deutsche Influencer-Szene wird von wenigen Namen dominiert. Doch was bringt es Marken eigentlich, sich einen Social-Media-Star mit zig Millionen Fans zu angeln? Relativ wenig, glaubt Martin Wroblewski. In seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online legt der Chef der Influencer-Marketing-Plattform Indahash den Unternehmen Micro-Influencer ans Herz.

6. Psychologen warnen vor neuer Netflix-Serie

Die Serie "Tote Mädchen lügen nicht", die seit 31. März auf Netflix zu sehen ist, sorgt für Diskussionen. Psychologen sind laut "tz" besorgt, weil darin der Selbsmord der Protagonistin Hannah Baker sehr realistisch gezeigt wird. Die australische Gesundheitsbehörde "Headspace" warnt sogar offiziell vor der beliebten Serie. Sie sei für Jugendliche mit psychischen Problemen nicht geeignet.

7. "Künstliche Intelligenz eröffnet unendliche Möglichkeiten"

Auf den Digital Marketing Days spricht Sven Krüger, CMO bei T-Systems, über Künstliche Intelligenz und die Zukunft des Marketing. Im Interview mit HORIZONT Online erklärt er, warum künftig jeder erste Kundenkontakt ein Bot-Kontakt sein wird.

8. Das sind die Top-100 Leader in Marketing, Medien und Tech

Der Marketing-Fachtitel "Adweek" hat wieder die 100 führenden Personen in der Marketing-, Medien- und Tech-Welt gekürt. Facebook-Chef Mark Zuckerberg verliert im diesjährigen Ranking seine Spitzenposition aus dem vergangenen Jahr an einen anderen Tech-Milliardär. WPP-CEO Martin Sorrell schafft es als einziger Werber in die Top-10.
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