HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

© Ingo Rentz
Guten Morgen aus Frankfurt. Wenn Sie gerade auf dem Weg ins Büro sind, denken Sie daran: Heute ist Tag der Rückengesundheit. Heißt: Gerade sitzen und öfter mal eine Runde im Flur drehen. Starten Sie gut in den Mittwoch mit unseren wichtigsten Branchennews am Morgen.

1. Tech-Verbände kritisieren Gesetzentwurf von Heiko Maas

Die Pläne von Bundesjustizminister Heiko Maas für strenge Anforderungen zum Löschen von Hasskommentaren und Falschnachrichten stoßen auf harsche Kritik von Branchenverbänden. Eine starre Frist von 24 Stunden zur Löschung illegaler Inhalte sei realitätsfern und fördere die wahllose Löschkultur im Netz, kritisierte der Internetverband Eco.

2. ARD und Verlage können sich nicht einigen

Die Intendanten haben sich trotz monatelanger Verhandlungen nicht mit den Verlagen darauf einigen können, ihre öffentlich-rechtlichen Onlineauftritte deutlich einzuschränken, berichtet "Zapp"Einige Intendanten hatten zuvor mit Vertretern des BDZV über eine mögliche Selbstverpflichtung verhandelt, nach der die ARD auf Homepages und Ressortseiten nur noch maximal ein Drittel Text veröffentlichen dürfte.


3. Was Start-up-Investor Heinemann mit frischen 180 Millionen vorhat

Vor wenigen Tagen sammelte Project A 180 Millionen Euro frisches Risikokapital ein. Im Video-Interview mit HORIZONT Online und turi2 verrät Geschäftsführer Florian Heinemann, in welche jungen Unternehmen er das Geld nun stecken möchte. Und welche Kriterien seine Investmentfirma bei der Auswahl der Start-ups anlegt.

4. Snapchat kann mit 770 Millionen Dollar Werbeerlösen rechnen

Einer aktuellen Auswertung des Marktforschers E-Marketer zufolge setzt Snapchat in diesem Jahr 770 Millionen Dollar mit Werbung um. Das wäre ein Anstieg von 157,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch: Snapchats Anteil am gesamten mobilen US-Werbemarkt bleibe mit 1,3 Prozent noch ziemlich klein.

5. D3Con: Adblocker-Diskussion wird sachlicher

Auf der Adtech-Konferenz D3Con in Hamburg zeigte sich, dass die Debatte um die Berechtigung von oder die Bedrohung durch Adblocker die nächste Phase erreicht hat - zumindest in Deutschland. Und zwar die des besonnenen Pragmatismus. Zwar beharken sich die Kontrahenten nach wie vor mit scharfen Worten sowie technologischen und juristischen Waffen. Doch der reine Streit ist Sachthemen gewichen.

6. Initiative spendet für jeden Trump-Tweet 10 Dollar

Die Tweets von Donald Trump sind berühmt-berüchtigt. Der US-Präsident verwendet den Kurznachrichtendienst eifrig, um seine Meinung zu verbreiten. Eine Initiative in den USA nutzt die Vorliebe von Trump für Twitter nun, um eine Nichtregierungsorganisation zu unterstützen, die sich unter anderem für die Meinungsfreiheit einsetzt.

7. Influencer-Flut hat der jungen Disziplin geschadet

Was ist eigentlich aus der Hype-Disziplin Influencer Marketing geworden? Aus Sicht von Franz-Rudolf Esch, Gründer von Esch - The Brand Consultants und Direktor am Institut für Marken- und Kommunikationsforschung an der EBS Business School in Oestrich-Winkel, hat die Flut der Promis mit Werbeauftrag der jungen Disziplin doch sehr geschadet.

8. Digitale Werbung: Was sich Media-Experten von Vermarktern und Kunden wünschen

Digital steht als Werbekanal zunehmend in der Kritik. Nach Pilot-Manager Christof Baron hat kürzlich auch Hans-Christian Schwingen, Chief Brand Officer der Deutschen Telekom, die "digitale Besoffenheit" der Werbeindustrie kritisiert. Doch fließt tatsächlich zu viel Geld in Digital? HORIZONT hat Experten gefragt, wo es hakt und wie dieses Problem gelöst werden könnte.
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