HORIZONT Vor 9

Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Die neue Woche beginnt heiß. In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen verbreitet auf über 30 Grad steigen. An solchen Tagen sind Frühaufsteher klar im Vorteil. Da sind die Temperaturen draußen und im Büro noch erträglich - hier kommen unsere frischen Top-Branchennews vor 9. 
Gabor Steingart hat das Startdatum für sein neues Morning Briefing bekannt gegeben. Ab dem 11. Juni verschickt der ehemalige Handelsblatt-Chef seinen morgendlichen Newsletter in Eigenregie. "Frisch. Frech. Fröhlich. Frei. Wir starten wieder gemeinsam in den Tag", informiert er seine Leser in einem Vorab-Newsletter. Am Freitag ist die Datenschutzgrundverordnung in Kraft getreten. Die neuen Datenschutzregeln haben allerdings teilweise skurrile Folgen: So sind diverse Blogs und Dienste nicht mehr erreichbar, Zeitungen können ihren Lesern nicht mehr gratulieren und ganze Vereinsvorstände treten zurück. Ausgerechnet Facebook kann dafür auf noch mehr Daten zugreifen als zuvor. Die FAZ gibt einen ÜberblickDas Porto für einen Standardbrief könnte bald deutlich teurer werden. So plant die Post, die Gebühr von 70 auf 80 Cent anzuheben. Das berichtet die "Bild am Sonntag". Die Preise waren nach der letzten Erhöhung 2016 für drei Jahre eingefroren worden. Ab 2019 darf die Post die Preise wieder anpassen.  Der chinesische Smartphone-Hersteller ZTE kann weitermachen. US-Präsident Donald Trump gab per Twitter bekannt, dass sich die USA und China auf eine Strafzahlung in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar geeinigt hätten. Außerdem müsse ZTE Teile aus den USA einkaufen und sein Management austauschen. Das Unternehmen hatte angeblich gegen US-Sanktionen verstoßen. Die United-Internet-Tochter 1&1 will die sich anbahnende Neuordnung auf dem Telekommunikationsmarkt offenbar nutzen, um auch im Mobilfunkmarkt anzugreifen. Sollte die Bundesnetzagentur auch nicht-bundesweite Anbieter berücksichtigen, will United-Internet-Chef Ralph Dommermuth um 5G-Frequenzen mitbieten, berichtet das "Handelsblatt" (Paid)Nach der geplanten Übernahme des Kabelnetzbetreibers Unitymedia durch Vodafone will der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, den Kabelmarkt genau unter die Lupe nehmen. "Wir werden genau hinschauen, ob es irgendwo Regionen oder Lokalitäten gibt, wo das Kabel dann dominant und marktmächtig ist", sagte Homann der Deutschen Presse-Agentur. Und gegebenenfalls auch regulieren. Programmatic Advertising steht bei vielen Marketern unter Verdacht, ausschließlich als Verkaufsinstrument zu funktionieren. Die Online-Bank Comdirect hat nun den Einsatz von Programmatic für eine Markenkampagne getestet und kommt zu einem klaren Ergebnis: Über die datenbasierte Ausspielung der Kampagnenmotive wurde unter anderem die Markenbotschaft effizienter vermittelt



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