HORIZONT Vor 9

Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Wir hoffen, Sie hatten ein wundervolles (langes) Wochenende und sind unbeschadet durch die zahlreichen Gewitter gekommen. Hier sind die wichtigsten Branchennews zum Auftakt dieser ausnahmsweise feiertagsfreien Maiwoche. 
Conrad Albert, noch bis Ende Mai Interimschef von Pro Sieben Sat 1 Media, begrüßt im Interview mit dem Handelsblatt (Paid Content) den Vorschlag von BR-Indendant Ulrich Wilhelm für eine gemeinsame On-Demand-Plattform von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern. Außerdem teilt er hart gegen Google, Facebook & Co. aus. Diese würden einen "brutalen Verdrängungswettbewerb" führen. Mit der zweiten One-Show-Preisverleihung endete am Freitag die Creative Week New York. Dabei räumten die deutschen Teilnehmer noch einmal sechs Pencils ab - zwei davon gehen auf das Konto von Philipp und Keuntje. Die Hamburger gewinnen einmal Gold und einmal Bronze für das Projekt "Rimowa Electronic Tag".  Snap-Chef Evan Spiegel glaubt daran, dass Snapchat eines Tages so viele Nutzer haben wird wie Facebook. Es sei "bestimmt möglich", dass die App irgendwann zwei Milliarden Nutzer habe, sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Aktuell hat Snapchat rund 190 Millionen Nutzer.  Amazon hat den Einkauf der sogenannten Product Listing Ads bei Google gestoppt. Das berichtet Adage. Dabei werden Nutzern, die online nach bestimmten Produkten suchen, passende Shoppingangebote angezeigt. Adage führt den Verzicht auf den schärferen Wettbewerb zwischen den beiden Tech-Giganten zurück.  Viele Verbraucher in Deutschland sorgen sich beim Einkaufen im Internet um ihre Privatsphäre und sehen den Einsatz digitaler Assistenten skeptisch. Wie aus einer Studie der Unternehmensberatung Accenture hervorgeht, haben 54 Prozent der befragten Konsumenten "einen möglichen Missbrauch ihrer Daten im Hinterkopf, wenn sie intelligente Dienstleistungen wie Sprachassistenten nutzen".  Als Top-Speaker auf den HORIZONT Digital Marketing Days 2018 wird Chris Boos sicher für manchen Aha-Effekt sorgen. Im Vorabinterview macht der weltweit renommierte Experte für Künstliche Intelligenz keinen Hehl daraus, dass er viele Marketingideen für Irrwege hält. Statt allerlei Gags schlägt er einen "Klon kreativer Schwarmintelligenz" vorRegelmäßige HORIZONT-Leser kennen die gängigsten Online-Marketing-Methoden aus dem EffEff. Die Vielzahl an Lösungen und Angeboten aber selbst gewiefte Spezialisten zuweilen überfordern. Daher schadet es nicht, sich von Zeit zu Zeit einen kleinen Überblick zu verschaffen: Welche Form des Targetings kann ich wo und wie einsetzen? Jürgen Galler, Datenspezialist bei 1plusX, mit einer Einordnung



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