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Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Aus der Traum für Radsport-Star Marcel Kittel: Der Deutsche musste gestern nach einem schweren Sturz bei der Tour de France aussteigen und seine Hoffnungen auf den Gewinn des Grünen Trikots für den besten Sprinter begraben. Besonders bitter: Der 29-Jährige lag in eben jener Wertung vorne. Hier kommen die wichtigsten Branchennews am Donnerstagmorgen.

1. Myles Lord wird Kreativchef von Serviceplan Campaign in Berlin

Fünf Wochen nachdem bekannt wurde, dass Kreativchef Myles Lord DDB Berlin verlässt, steht fest, wohin es den 40-Jährigen zieht: Er soll Serviceplan Campaign in Berlin gemeinsam mit Beratungsgeschäftsführer Alexander Yazdi aufbauen. Der Fokus soll auf nationalen und internationalen Markenetats liegen.

2. IVW-Auflagenzahlen 2/2017: "Bild" kann Talfahrt nicht stoppen

Die Temperaturen steigen, die Print-Auflagen kaum: Auch fürs 2. Quartal kann die IVW meist nur sinkende Verkäufe melden. Doch es gibt Lichtblicke: Die Sinkgeschwindigkeit scheint bei etlichen Titeln gebremst, bei "Spiegel" und "Zeit" vor allem durch steigende E-Paper-Verkäufe. "Bild" bleibt dagegen trotz der Addition von "Fußball Bild" auf Talfahrt.

3. Öffentlicher Rundfunk muss weiter für Verbreitung im Kabel zahlen

Die öffentliche-rechtlichen Rundfunkanstalten müssen nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf weiter für die Übertragung im Kabelnetz zahlen. Der 1. Kartellsenat bewertete am Mittwoch die 2011 von den Rundfunkanstalten ausgesprochenen Kündigungen der Einspeisungsverträge mit den Kabelnetzbetreibern als unwirksam.

4. Sabina Jeschke soll Digitalisierungs-Vorstand der Deutschen Bahn werden

Seit einiger Zeit sucht die Deutsche Bahn einen Digitalisierungs- und Technik-Vorstand - jetzt scheint die Findungskommission einen passenden Kandidaten an der Angel zu haben: Nach Informationen der "Welt" soll Sabina Jeschke dem Aufsichtsrat vorgeschlagen werden. Die 48-jährige Informatikerin ist Professorin für Maschinenbau an der RWTH Aachen und sitzt im Aufsichtsrat des Technologiekonzerns Körber.

5. So viel zahlt die BBC ihren Top-Moderatoren

Anders als hierzulande ARD und ZDF hat die öffentlich-rechtliche BBC erstmals die Gehälter ihrer Top-Moderatoren veröffentlicht. Demnach verdienen 96 Mitarbeiter der Rundfunkanstalt in Großbritannien mehr als umgerechnet 170.000 Euro im Jahr - zwei Drittel davon sind Männer. Das höchste Gehalt bezieht TV-Moderator Chris Evans, der im vergangenen Jahr umgerechnet rund 2,5 Millionen Euro verdiente.

6. Regionalen Zeitungen wird besonders viel Glauben geschenkt

Der Zeitungsvermarkter Score Media präsentiert seine Studie "Zeitungsfacetten 2017". Dafür hat Dentsu Aegis untersucht, wie die regionalen Tageszeitungen wahrgenommen werden und dazu über 6000 Leser zwischen 15 und 64 Jahren befragt. Das Kernergebnis: Regionale Tageszeitungen sind das "Glaubwürdigkeitsmedium Nummer 1".

7. Spotify, Apple Music und Co. bescheren deutschem Musikmarkt Wachstum

Der deutsche Musikmarkt wächst: Im ersten Halbjahr 2017 kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr laut Bundesverband Musikindustrie um 2,9 Prozent auf 740 Millionen Euro. Treiber des Aufschwungs sind die Streamingdienste wie Spotify und Apple Music: Ihre Umsätze kletterten um 45 Prozent und machen inzwischen mehr als ein Drittel (256 Millionen) des Gesamtgeschäfts aus.
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