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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Machen Sie Ihre Steuererklärung selbst? Dann müssen sie so langsam in die Puschen kommen. Die Frist endet am 31. Mai - also in zwei Tagen. Ab dem nächsten Jahr verschiebt sich die Frist um zwei Monate nach hinten auf den 31. Juli. Hier kommen erst einmal ganz entspannt und pünktlich die wichtigsten Branchennews an diesem Morgen. 
Google ist die wertvollste Marke im aktuellen Brand Z-Markenwertranking von Kantar Millward Brown. Um 23 Prozent auf 302,1 Milliarden US-Dollar legt der US-Gigant zu, vor Apple und Amazon. Acht deutsche Marken schaffen es unter die Top 100. SAP und Deutsche Telekom sind nicht nur die stärksten deutschen Marken, sondern auch die Nummer 1 und 2 in Europa.  Daten sind das neue Öl - anders als der Schmierstoff der traditionellen Weltwirtschaft werden sie aber bislang nicht besteuert. Das soll sich nach dem Willen von Angela Merkel ändern. Auf dem Global Solutions Summit in Berlin schlug die Bundeskanzlerin eine Steuer auf Daten vor und forderte Wissenschaftler dazu auf, entsprechende Vorschläge zu erarbeiten. Dies  sei ein "zentrales Gerechtigkeitsproblem der Zukunft". Ein Jahr lang hat Publicis gemeinsam mit Microsoft an der Künstlichen Intelligenz Marcel gearbeitet und dafür auf sämtliche Award-Shows verzichtet. Zur Überraschung vieler Beobachter ist die Benutzung der KI für die 80.000 Mitarbeiter allerdings nicht verpflichtend. Warum, erklärt Nigel Vaz, der das Geschäft von Publicis.Sapient in Europa und Asien verantwortet, im Interview mit HORIZONT OnlineDie Deutsche Bank wird nun doch keine reine Online-Bank aus der Taufe heben. Stattdessen will das angeschlagene Geldhaus eine digitale Plattform gründen, die auch anderen Finanzinstituten offensteht. Die Deutsche Bank will sich wieder stärker auf das Privatkundengeschäft konzentrieren und das Investmentbanking stutzen. Die deutsche Lebenmittelindustrie ist auf Wachstumskurs. Im vergangenen Jahr erreichte der Gesamtumsatz der Nahrungsmittelhersteller mit 179,6 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert. Das teilte die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) mit. Damit ist die Branche mittlerweile der viertgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland. 


E-Mail-Marketing gehört in den meisten Unternehmen nach wie vor zum Tagesgeschäft. Immerhin 17 Prozent ihres Marketing-Budgets stellen deutsche Unternehmen im Schnitt dafür zur Verfügung. Rundum glücklich mit den Resultaten ihrer Arbeit sind die verantwortlichen Manager aber offenbar nicht. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW)In Frankreich stellen Anhänger des türkischen Präsidenten Erdogan derzeit wieder einmal unter Beweis, was sie von der Pressefreiheit halten - denkbar wenig: Weil das Nachrichtenmagazin "Le Point" den türkischen Machthaber auf dem aktuellen Titelbild als "Diktator" bezeichnet, wurden Kioskbesitzer genötigt, die Plakate dafür abzuhängen. Frankreichs Präsident Macron verteidigte per Twitter die Pressefreiheit.  Wenn eine Werbedisziplin im Aufwind ist, dann Influencer Marketing. Dennoch hakt es in der Zusammenarbeit zwischen den Social-Media-Stars und ihren Auftraggebern bisweilen. In seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online geht Hendrik Martens, CCO der Künstler-Agentur flow:fwd den Ursachen auf den Grund - und gibt praxisnahe Tipps, wie Unternehmen mit Influencern umgehen sollten


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