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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Fünf Stunden lang nahmen US-Senatoren Mark Zuckerberg gestern bei einer Anhörung in die Zange. Dabei schlug sich der Facebook-Chef Beobachtern zufolge gut. Die Politiker stießen durch mangelnde Fachkenntnis oft an ihre Grenzen. Hier kommen die Top-Branchennews am Mittwochmorgen. 
Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat erstmals signalisiert, dass das weltgrößte Online-Netzwerk nach dem Datenskandal eine Bezahl-Variante ohne Werbung bekommen könnte. "Es wird immer eine kostenlose Version von Facebook geben", sagte Zuckerberg auf entsprechende Nachfragen bei einer Anhörung im US-Senat und deutete mit dieser Wortwahl Alternativen an.  Der Chef des Handelskonzern Tengelmann (Kik, Obi) Karl-Erivan Haub wird vermisst. Das bestätigte das Unternehmen am Dienstagabend. Der 58-Jährige war am Samstag nicht von einer Skitour in Zermatt zurückgekehrt. Die Suche läuft auf Hochtouren, wird aber durch schlechtes Wetter behindert.  Der Einzelhändler Tedi ist ab der neuen Saison Hauptsponsor von Bundesligist Hertha BSC Berlin und löst damit den Wettanbieter Bet-at-Home ab. Erstes Ergebnis der Zusammenarbeit ist ein herrlich selbstironischer TV-Spot, in dem die Hertha-Profis wenig Begeisterung für die verrückten Einfälle eines Werbefilm-Regisseurs zeigenDie Bild berichtet von weiteren Vorwürfen gegen den mittlerweile beurlaubten ehemaligen Auslandskorrespondenten des WDR. Dieser soll sich in den 90er Jahren vor einer Kollegin entblößt haben (Paid Content). Außerdem sollen ihn seine Vorgesetzten jahrelang gedeckt haben.  Die Gründershow "Start up" mit Carsten Maschmeyer entwickelt sich für Sat 1 zum Flop. Auch "Das Ding des Jahres" holte bei Pro Sieben keine berauschenden Einschaltquoten. Es scheint, als gäbe es schlichtweg keine Nachfrage für weitere Gründer-Shows. Doch die Sender kündigen bereits die nächsten Formate anDie TV-Serie "Die Simpsons" hat auf Vorwürfe reagiert, ihre Cartoon-Figur des aus Indien stammenden Apu bediene rassistische Stereotype. Die Szene der jüngsten "Simpsons"-Folge, in der Lisa und Marge über "politisch unkorrektes" Verhalten sprechen, sorgt allerdings ihrerseits für Kritik: Mehrere US-Medien und Komiker erklärten, die Serie habe in der Debatte das Ziel verfehlt.  Die meisten deutschen Konzerne beschäftigen sich zwar mit dem Thema Digitalisierung - wenn es darum geht, die Herausforderungen für das eigene Unternehmen beziehungsweise die eigene Branche zu bewerten, klaffen Selbst- und Fremdwahrnehmung allerdings weit auseinander. Das geht aus einer GfK-Studie im Auftrag der Digitalberatung Etventure hervorDie Verlage tun sich mit tragfähigen Geschäftsmodellen im Netz nach wie vor schwer. Was tun? Jens Gützkow, Geschäftsführer des auf digitale Monetarisierungsmodelle spezialisierten Dienstleisters PressMatrix, schwebt eine neue Denke vor. In seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online fordert er von den Publishern Inhalte, die das User Engagement erhöhen.


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