HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Ab 2040 soll es in Großbritannien keine Diesel-Autos und Benziner mehr geben. Wie unter anderem der Guardian berichtet, will die Regierung den Verkauf von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren verbieten. Tritt der Fall ein, wären nur noch Elektroautos auf Großbritanniens Straßen zugelassen. Auch Frankreich plant ein Diesel- und Benziner-Verbot ab 2040. Garantiert auch noch in 20 Jahren erlaubt: unsere wichtigsten Branchennews am Morgen.

1. Mediaplus verteidigt Etat von BMW und Mini

Die Entscheidung im Mediapitch bei BMW Deutschland und Mini Deutschland ist gefallen: Etathalter Mediaplus kann das Mandat verteidigen. Der neue Vertrag beginnt am 1. Januar 2018 und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Die Serviceplan-Tochter ist seit über zwei Jahrzehnten verantwortliche Mediaagentur bei dem Autobauer.

2. Facebook startet Flohmarkt-Funktion à la Ebay in Deutschland

Demnächst können deutsche Internetnutzer Gegenstände nicht nur auf Ebay und Co., sondern auch auf Facebook zum Verkauf anbieten. Das berichtet der Tagesspiegel. Dem Bericht zufolge startet die Funktion im Juli zunächst in Irland, Italien, Portugal und Spanien. Deutschland, Frankreich und die Benelux-Staaten sollen im August nachziehen. In den USA, Großbritannien, Australien und Neuseeland gibt es den Flohmarkt bereits seit vergangenem Jahr.

3. E-Commerce-Spots belegen immer mehr Werbeplätze im TV

Die Brutto-Media-Spendings für TV-Werbung sind im ersten Halbjahr 2017 um 1,5 Prozent auf 7,09 Milliarden Euro gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Marktforschers XAD zum deutschen TV-WerbemarktDemnach entfallen insgesamt 22 Prozent aller Ausgaben auf E-Commerce-Spots, die übrigen 78 Prozent auf die übrigen Branchen.

4. Landgericht Hamburg verbietet erfundenen Schulz-Tweet

Die Junge Union Bayern musste einen Fake-Tweet von SPD-Chef Martin Schulz löschen. Das hat das Landgericht Hamburg entschieden, wie ein Sprecher am Dienstag bestätigte. Ansonsten hätte der Jungen Union ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro gedroht. Antragsteller war dem Gerichtssprecher zufolge Parteichef Martin Schulz persönlich.

5. Aus Clipfish wird Watchbox

Die Mediengruppe RTL Deutschland benennt ihr Videoportal Clipfish um. Das 2006 als Youtube-Konkurrent angetretene Angebot firmiert ab sofort unter dem Namen "Watchbox". Die Umbenennung soll die Wandlung von einer Website für User Generated Content zum Streamingdienst für Filme und Serien verdeutlichen.

6. Funk und Spotify starten Polit-Talk mit Musikern

Beim Talk mit Musikern will Funk jungen Leuten die Themen zur Bundestagswahl verständlicher machen. Am 1. August startet das Jugendangebot von ARD und ZDF die Reihe "Clarify". Dazu gehören Podcasts beim Streamingangebot Spotify und begleitende Videos auf Youtube.

7. "Cumhuriyet"-Chefredakteur kritisiert vor Gericht monatelange U-Haft

Der inhaftierte Chefredakteur der "Cumhuriyet" hat vor Gericht in Istanbul die monatelange Untersuchungshaft für sich und seine Mitarbeiter kritisiert. "Der Preis für unabhängigen Journalismus in der Türkei ist, verhaftet zu werden, im Gefängnis zu sitzen, und neun Monate auf die Verteidigung zu warten. Wir haben all das erlebt", sagte Murat Sabuncu am zweiten Verhandlungstag.

8. Warum Snapchat mit dem Snap Publisher zum Gegenschlag ausholen könnte

Der Hype um Snapchat ist ein wenig abgeflaut. Doch mit dem Launch des neues Advertiser-Tools Snap Publisher könnte sich das Unternehmen wieder stärker in den Köpfen der Marketer verankern, meint Sascha Klein, Director Content Marketing & Social Media bei Leo Burnett. In seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online erklärt er, warum Snapchat sich auch langfristig auf der Social-Media-Landkarte verankern wird.




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