HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

© Ingo Rentz
Guten Morgen aus Frankfurt. TGIF. Wir wünschen Ihnen einen produktiven letzten Arbeitstag in dieser Woche und einen guten Start in ein hoffentlich sonniges Wochenende. Hier kommen die wichtigsten Branchennews an diesem Morgen. 

1. Unilever will Werbeausgaben um 30 Prozent kürzen

Der Konsumgüterhersteller Unilever verordnet sich nach dem abgewehrten Übernahmeversuch durch Kraft Heinz einen tiefgreifenden Umbau. Durch neue Strukturen, den Abbau von Arbeitsplätzen und eine massive Kürzung des Marketingbudgets sollen Kosten in Milliardenhöhe eingespart werden. Die Werbeausgaben sollen um sage und schreibe 30 Prozent gekappt werden. 

2. Youtube schmeißt kleine Channels aus dem Partner-Programm

Youtube ergreift weitere Maßnahmen, um seinen guten Ruf als Werbeplattform wiederherzustellen. In einem Blogpost gab die Google-Tochter am Donnerstag bekannt, dass künftig nur noch Kanäle mit insgesamt mehr als 10.000 Views von dem Anzeigenprogramm profitieren. Künftig sollen Anbieter außerdem einen Review-Prozess unterzogen werden, bevor sie in das Partnerprogramm aufgenommen werden.

3. Facebook launcht Info-Tool gegen Fake News

Facebook intensiviert die Bemühungen, Falschnachrichten auf der Plattform zu erkennen - und setzt dabei auf die Nutzer. Das Unternehmen schaltet nun ein neues Informations-Tool frei, mit dem User verdächtige Nachrichten als Fake News identifizieren können - auch in Deutschland. 

4. Grabarz & Partner räumt mit den lachenden VW-Pferden bei der Klappe ab

Dreimal Gold, viermal Bronze: So lautet die Bilanz von Grabarz & Partner und Czar bei dem vom Kommunikationsverband ausgerichteten Film-Kreativwettbewerb Die Klappe. Und es war nur eine einzige Arbeit, mit der die Kreativagentur und die Produktionsfirma zu den Abräumern des Abends wurden, nämlich der Spot "Lachende Pferde" für Volkswagen.

5. Wegen Nutzerdaten: Twitter verklagt US-Regierung

Twitter hat die US-Regierung verklagt, nachdem diese den Internetkonzern angeblich zur Herausgabe von Nutzerdaten zwingen wollte. Das Heimatschutzministerium wollte wissen, wer sich hinter einem Twitter-Konto verbirgt, über das Kritik an US-Präsident Donald Trump geübt wurde. Das geht aus Gerichtsdokumenten hervor, die am Donnerstag bei einem Bundesgericht in San Francisco eingereicht wurden. 

6. Das sind die 22 weltweit führenden Tech-Metropolen

Welche Städte haben in der Tech-Welt eigentlich die Nase vorn? Diese Frage hat der britische Immobilien-Dienstleister Savills versucht zu beantworten und die Metropolen dieser Welt einer detaillierten Analyse unterzogen. Die dicke Überraschung: San Francisco - Heimat von Twitter, Airbnb und Salesforce - sowie Nachbar des Silicon Valleys, muss sich mit Rang 2 zufrieden geben. Berlin landet gerade so in den Top 10. 

7. Nikkei und Inkef Capital steigen bei Online-Kiosk Blendle ein

Der Online-Kiosk Blendle kann bei der Expansion im Heimatmarkt Niederlande sowie im Ausland auf das Geld zweier neuer Investoren zurückgreifen: Wie Blendle mitteilt, werden die japanische Nikkei-Gruppe ("Financial Times") und der niederländische Investmentfonds Inkef Capital Invest neue Gesellschafter. Wie viel beide Unternehmen in Blendle investieren, wurde nicht bekannt. 

8. Zeitungsverleger verklagen Radio Bremen wegen Online-Angebots

Gegen die Online-Berichterstattung von Radio Bremen gehen mehrere Zeitungsverlage der Region gerichtlich vor. Die Verleger hätten eine Klage beim Landgericht eingereicht, weil die "pressemäßige Berichterstattung" auf Radiobremen.de nicht in Einklang stehe mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, teilte der Zeitungsverlegerverband Bremen am Donnerstag mit.


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