HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

© Ingo Rentz
Guten Morgen aus Frankfurt. Aschermittwoch. Alles vorbei. Die einen sagen "Wie schade!", die anderen "Endlich!". Egal zu welcher Sorte Sie gehören, wir haben die perfekte Lektüre zum (Kater)Frühstück: Hier sind die Top-News am Morgen!

1. Warum die Solidaritätsanzeige für Deniz Yücel nicht in der "FAZ" erschienen ist

Am Dienstag erschienen in Tageszeitungen wie der "Süddeutschen Zeitung" und der "Welt" ganzseitige Anzeigen, auf denen sich dutzende Journalisten, Künstler und Medienmacher für die Freilassung des in der Türkei in U-Haft sitzenden Korrespondenten Deniz Yücel stark machten. In der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" erschien die Anzeige nicht. Aus gutem Grund: "FAZ"-Herausgeber Kaube kritisiert die Macher der Anzeige in einem Kommentar für ihr Vorgehen.

2. Youtube launcht Livestreaming-Service Youtube TV

Youtube startet den nächsten Großangriff auf das traditionelle Kabel-TV: In Los Angeles stellte die Google-Tochter ihren neuen Livestreaming-Service Youtube TV vor. Damit erhalten die Nutzer für 35 Dollar im Monat Zugriff auf die Programme von Sendern wie ABC, NBC, CBS und Fox sowie auf mehrere Original-Serien von Youtube.

3. Störung bei Amazons Web-Service behindert viele Websites

Eine regionale Störung im Web-Service von Amazon hat am Dienstag stundenlang Websites und Online-Dienste wie "Buzzfeed", Snapchat und Expedia lahmgelegt. Kurz vor Mitternacht teilte der Online-Händler dann schließlich mit, die Systeme liefen wieder normal. Ein Grund für die Störung wurde zunächst nicht genannt.

4. Netflix hat bald mehr Kunden im Ausland als in den USA

Noch ist der US-Markt das wichtigste Standbein von Netflix. Bis zum Ende des Jahres wird die Zahl der internationalen Kunden die der Abonnenten in den USA allerdings übersteigen. Davon geht das Marktforschungsunternehmen IHS Markit aus.

5. Uber-Chef kriecht nach Streit mit Fahrer zu Kreuze

Ein Uber-Fahrer hat den CEO des Unternehmens Travis Kalanick dafür verantwortlich gemacht, pleite zu sein - während Kalanick in seinem Auto saß und die Dashboard-Kamera lief. In dem so entstandenen Video geht Kalanick den Fahrer hart an - nun hat sich der Uber-Chef öffentlich entschuldigt.

6. Die am meisten unterschätzten Marketingmöglichkeiten

Philipp Westermeyer, Gründer der Online Marketing Rockstars, wird auf dem Rockstars Festival zeigen, wo für Werbungtreibende noch ordentlich was zu holen ist. Wir verraten hier schon mal seine Top 5 der am meisten unterschätzten Marketingmöglichkeiten.

7. Über Sinn und Unsinn von Chatbots für Unternehmen

So ziemlich jeder in der Digital- und Marketingbranche redet derzeit über Chatbots. Doch welche Relevanz haben die schlauen Plauderroboter tatsächlich fürs Marketing? Christoph Duscynski ist skeptisch. Der Senior Produkt & Project Manager bei Group M erzählt im Interview mit HORIZONT, dass ein Chatbot nicht für jedes Unternehmen Sinn macht.

8. Warum Relevanz für Marken nicht nur ein Buzzword sein darf

In Zeiten von Trump, Brexit und AfD braucht es klare Bekenntnisse zu Freiheit, Offenheit und Demokratie - auch und gerade von Marken, sagt Stefan Oliver Schmidt. Den Co-Gründer und Kreativchef von Dieckertschmidt stört, dass sich deutsche Unternehmen mit politischen Statements so schwer tun. Doch es gibt Hoffnung, wie er in seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online schreibt.



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