HORIZONT Vor 9 Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Freitag, 16. Dezember 2016
© Ingo Rentz

Guten Morgen aus Frankfurt. Naschkatzen aufgepasst: Heute dürfen Sie mit gutem Gewissen den vielen süßen Versuchungen auf dem Weihnachtsmarkt erliegen. Denn der 16. Dezember ist ja nicht umsonst der weltweite Tag des mit Schokolade überzogenen Essens. Wir wünschen guten Appetit - hier kommen die wichtigsten Branchennews am Freitagmorgen.

1. Facebook will härter gegen Fake News vorgehen

Facebook will nach der massiven Kritik an seiner Rolle im US-Wahlkampf schärfer gegen die Ausbreitung erfundener Nachrichten ankämpfen. Unter anderem solle es einfacher werden, sogenannte Fake News zu melden, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag in einem Blogbeitrag an. Dazu werde man künftig mit externen Fakten-Check-Spezialisten zusammenarbeiten. Auch die Algorithmen, die darüber entscheiden, welche Artikel im Newsfeed der Mitglieder auftauchen, sollen angepasst werden.

2. Riesiger Datendiebstahl könnte Kauf des Yahoo-Webgeschäfts kippen

Der in dieser Woche bekanntgewordene riesige Datendiebstahl bei Yahoo könnte den Übernahme-Deal des Internet-Pioniers durch Verizon torpedieren. Laut "Bloomberg" erwäge der Telko-Konzern, den Kauf des Web-Geschäfts von Yahoo ganz abzusagen. Verizon könne auch versuchen, den im Juli ausgehandelten Preis von 4,8 Milliarden Dollar zu drücken, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Yahoo hatte am Mittwoch eingeräumt, dass der Firma bereits 2013 Informationen aus mehr als einer Milliarde Nutzerkonten gestohlen worden waren.

3. "SZ Magazin" deckt geheime Lösch-Regeln von Facebook auf

Wer löscht eigentlich die Hasskommentare, Kinderpornos und Fake News auf Facebook? In einer exklusiv recherchierten Geschichte mit dem Titel "Inside Facebook" gibt das "SZ Magazin" heute Antworten. Dabei kommen Mitarbeiter aus dem 600 Mitarbeiter umfassenden Berliner Löschteam des Dienstleisters Arvato zu Wort und berichten von den streng geheimen Lösch-Regeln, schlechter Bezahlung sowie großem zeitlichen und psychischen Druck.

4. App-Nexus-Chef Hegge: "Nicht unsere Aufgabe, eine Überzeugung gegenüber der anderen zu bevorzugen"

Als einer der weltweit größten Technologiedienstleister ist AppNexus für einen Großteil der programmatisch ausgesteuerten Werbung im Netz verantwortlich. Das Unternehmen sorgte jüngst für Schlagzeilen, als es die populistische US-Plattform Breitbart.com aus seinem Vertriebsnetz nahm und sie auf diese Weise von den Werbeeinnahmen entkoppelte. Gegenüber HORIZONT Online erklärt Deutschland-Chef Ulrich Hegge, warum Breitbart ein Problem darstellt und weshalb Werbung überhaupt auf solche Seiten gelangt.

5. Facebook-Messenger bekommt eigene Kamera und Spezialeffekte

Im Kampf gegen den immer gefährlicher werdenden Konkurrenten Snapchat rüstet Facebook nun weiter auf. Der Messenger bekommt ab sofort eine eigene Kamera-Funktion, zudem sollen Nutzer zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten erhalten. Ähnlich wie bei den im September ausgerollten Instagram-Stories, orientiert sich der Konzern von CEO Mark Zuckerberg bei Produktneuheiten weiter stark an Snapchat.

6. Was der Handel in seiner Weihnachtswerbung falsch macht

Sie sind mittlerweile so etwas wie der Super Bowl der deutschen Werbung und speziell im Einzelhandel sehr beliebt. Aber Weihnachtskampagnen benötigen nicht nur eine brillante Kreation, sie müssen auch im gesamten Marketing integriert sein, um wirklich zu funktionieren. Und da hapert es mitunter gewaltig, wie die PR-Agentur WE Communications in einer Sonderauswertung ihres Brand Agility Index zu einer Auswahl von Weihnachtskampagnen aufdeckt.

7. Das sind die Consumer-Trends für das Jahr 2017

Technologie wird die Marketingwelt auch im kommenden Jahr stark beeinflussen. Darauf hat sich die Werbeagentur J. Walter Thompson (JWT) in der aktuell veröffentlichten Studie "Future 100" festgelegt und macht etwa künstliche Intelligenz und Augmented Reality als wichtigste Themen aus. "Insbesondere innovative Technologien, aber auch die veränderten Bedürfnisse und Erwartungen jüngerer Konsumenten, eröffnen den Marken viele Möglichkeiten", so JWT-COO Bernd Adams.

8. Wie Jung von Matt und Achtung aus der Elbphilharmonie eine Weltmarke machen wollen

Seit gestern ist das Webspecial rund um die Eröffnung der Elbphilharmonie am 11. Januar 2017 online, wo das Konzerthaus der Superlative mit allen Facetten erlebbar gemacht werden soll. Es ist eines von vielen Puzzleteilen, die dazu beitragen sollen, dass die Elbphilharmonie weltweit zum ikonischen Symbol für die Hansestadt, mehr noch, für ganz Deutschland avanciert. HORIZONT erklärt die Strategie hinter dem Markenauftritt und zeigt die von Jung von Matt und Achtung entwickelten Kampagnenelemente.
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